GEA setzt auf KI und Nachhaltigkeit: Revolution in Landwirtschaft und Pharmazie

Johanna Krüger
Johanna Krüger
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Eine alte Werbung mit einer zentralen Kuh, einer Maschine links und rechts davon und fetter Schrift sowie einem dekorativen Rahmen.Johanna Krüger

GEA setzt auf KI und Nachhaltigkeit: Revolution in Landwirtschaft und Pharmazie

GEA Group erweitert ihre Präsenz in Agrartechnologie und Pharmazie

Ein neues, KI-gestütztes Videosystem namens CattleEye revolutioniert die Rinderzucht durch die Erfassung großflächiger Daten. Gleichzeitig hat das Unternehmen in Deutschland ein klimaneutrales Technologiezentrum für Pharmazie eröffnet.

Das CattleEye-System nutzt KI-basierte Videoanalysen, um Bewegungen und Gesundheitsdaten von Rindern zu erfassen. Diese Informationen fördern die Entwicklung neuer Zuchtmerkmale wie "Beweglichkeit" und "Klauengesundheit". Bis Anfang 2026 werden über 20 nationale Zuchtprogramme – darunter in Irland, Großbritannien, Dänemark und Neuseeland – die Technologie integrieren. Forscher erwarten dank der gewonnenen Erkenntnisse innerhalb von drei bis fünf Jahren Durchbrüche bei der Reduzierung von Lahmheiten bei Rindern.

Parallel dazu hat GEA ihre Pharmasparte mit einem neuen Standort in Elsdorf gestärkt. Das Zentrum spezialisiert sich auf Gefriertrocknungsanlagen und arbeitet nach klimaneutralen Verfahren. Die Erweiterung steigert nicht nur die Produktionskapazitäten, sondern festigt auch die Position des Unternehmens auf dem deutschen Pharmamarkt.

Das CattleEye-System kommt bereits in mehreren Ländern zum Einsatz, und weitere Programme werden es bald übernehmen. Die neue Anlage in Elsdorf unterstreicht zudem GEA's Rolle in der nachhaltigen Pharmaproduktion. Beide Entwicklungen zeigen, wie stark das Unternehmen auf Innovation in den Bereichen Landwirtschaft und Medizintechnik setzt.