Fünf Monate Bahn-Chaos: Sanierung der Strecke Köln–Wuppertal–Hagen ab 2026
Lina KochFünf Monate Bahn-Chaos: Sanierung der Strecke Köln–Wuppertal–Hagen ab 2026
Ab Anfang 2026 steht eine großangelegte Sanierung der Eisenbahnstrecke zwischen Köln, Wuppertal und Hagen bevor. Die Bauarbeiten werden den Zugverkehr voraussichtlich etwa fünf Monate lang beeinträchtigen und Fahrgäste zwingen, auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen. Die Strecke zählt zu den meistfrequentierten in Nordrhein-Westfalen und wird täglich von Fern- und Regionalzügen genutzt.
Im Rahmen der Modernisierung werden alte Gleise und Weichen ausgetauscht, Brücken instand gesetzt und zwölf Bahnhöfe entlang der Strecke aufgewertet. Während der Sperrung wird nur ein eingeschränkter S-Bahn-Betrieb aufrechterhalten, während Fernreisende mit Umleitungen rechnen müssen. Um die Auswirkungen abzumildern, werden für Pendler in der Region Ersatzbusse eingerichtet.
Das Projekt ist Teil eines umfassenden Plans, der bis 2035 die Modernisierung von rund 40 wichtigen Eisenbahnstrecken in ganz Deutschland vorsieht. Ziel ist es, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit zu steigern sowie das Netz für digitale Aufrüstungen fit zu machen. Bereits jetzt wird im Rahmen desselben bundesweiten Programms die Strecke zwischen Emmerich und Oberhausen am Niederrhein ausgebaut.
Die fünfmonatige Vollsperrung erfordert von den Fahrgästen eine Umstellung ihrer Reisepläne. Nach Abschluss der Arbeiten soll die modernisierte Strecke jedoch reibungslosere und verlässlichere Fahrten ermöglichen. Die Maßnahmen spiegeln die übergeordneten Bestrebungen wider, die deutsche Schieneninfrastruktur zukunftsfest auszubauen.






