Friedensradtour verbindet Münster und Osnabrück für guten Zweck und historische Erinnerung
Johanna KrügerFriedensradtour verbindet Münster und Osnabrück für guten Zweck und historische Erinnerung
Radfahrer aus Münster und Osnabrück trafen sich am 27. September 2023, um Friedensgrüße auszutauschen und Spenden für die Leprahilfe zu sammeln. Bei der sogenannten Friedensradtour wurden Briefe zwischen den beiden Städten überbracht – verbunden mit einem karitativen Anliegen im Globalen Süden.
Die Tour war zugleich ein symbolträchtiger Akt, der an die historischen Verbindungen des Westfälischen Friedens erinnerte. Gestartet wurde gleichzeitig von den Rathäusern in Münster und Osnabrück. Die Radler beider Städte trafen sich in Lengerich, um die Schreiben ihrer Oberbürgermeister auszutauschen. Münster Oberbürgermeister Markus Lewe richtete eine Botschaft an Osnabrücks Bürgermeisterin Katharina Pötter, in der er das gemeinsame Erbe und die Einheit des Westfälischen Friedens betonte.
Pötter antwortete mit herzlichen Wünschen für den Erfolg der Tour und übergab ihren Brief über die Radfahrer zurück an Lewe. Zielort in Münster war schließlich das Lepra-Museum in Kinderhaus – ein Zeichen für das Anliegen der Veranstaltung, Aufklärung und Spenden zu fördern.
Zuvor hatte Münster Bürgermeisterin Angela Stähler eine Delegation der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe im Friedenssaal des Historischen Rathauses begrüßt. Das Treffen unterstrich das Engagement der Stadt für die Sache und die übergeordnete Mission der Tour. Die Friedensradtour verband zwei Städte durch Sport und Diplomatie. Die ausgetauschten Briefe und Spenden kommen der Leprahilfe im Globalen Süden zugute. Gleichzeitig erinnerte die Veranstaltung an das bleibende Vermächtnis des Westfälischen Friedens.






