Freiburgs Seepark leuchtet erstmals im Ramadan – ein Zeichen für Vielfalt und Verständigung

Luisa Klein
Luisa Klein
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Ein animierter Halbmond mit einer Moschee im Hintergrund und der Aufschrift "Ramadan Kareem".Luisa Klein

Freiburgs Seepark leuchtet erstmals im Ramadan – ein Zeichen für Vielfalt und Verständigung

Erstmals erstrahlt Freiburgs Seepark in Ramadan-Lichtern

Vom 17. Februar bis zum 19. März beleuchtet eine Ramadan-Lichtinstallation den Freiburger Seepark – ein neuartiges Zeichen der Wertschätzung für das muslimische Leben in der Stadt. Die Organisatoren erhoffen sich damit mehr Verständigung zwischen den Religionen während des Fastenmonats.

Die Idee für das Projekt stammte von jungen Mitgliedern des 8er-Rats, des Freiburger Jugendrats. Ihr Vorschlag führte zu einer Kooperation zwischen der Stadt und vier lokalen muslimischen Gemeinden: der BBF, der DITIB-Mevlana-Moschee, dem Islamischen Zentrum Freiburg (IGMG) und der IGBD. Gemeinsam entwickelten sie eine Installation mit einem leuchtenden Mondmotiv, das sich vom Halbmond zum Vollmond wandelt.

Zur Installation gehören zudem beleuchtete Schilder mit Ramadan-Grüßen sowie eine Informationstafel, die über die Bedeutung des Fastenmonats aufklärt. Die technische Umsetzung übernahm die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH. Für die Stadtverwaltung sind die Lichter ein Symbol für religiöse Vielfalt und sozialen Zusammenhalt.

Passend zum Ramadan bleibt die Beleuchtung bis zum 19. März eingeschaltet. Das Projekt steht für ein größeres Bestreben, muslimische Traditionen stärker im öffentlichen Raum sichtbar zu machen.

Die Ramadan-Lichter bereichern das kulturelle Bild Freiburgs um ein neues Element. Durch die Verbindung von künstlerischem Design und informativen Inhalten soll das Projekt den Respekt zwischen verschiedenen Glaubensgemeinschaften stärken. Die Stadt plant, auch in Zukunft ähnliche Initiativen zu fördern.