Französische Schüler entdecken Langenfeld bei 57-jährigem Städtetrausch
Luisa KleinFranzösische Schüler entdecken Langenfeld bei 57-jährigem Städtetrausch
Eine Gruppe von etwa 20 Schülerinnen und Schülern aus Senlis in Frankreich verbringt im Rahmen eines Schüleraustauschs eine Woche in Langenfeld, Deutschland. Die Jugendlichen trafen vergangenen Sonntag ein und wohnen bis Samstag bei Gastfamilien vor Ort. Der Besuch markiert ein weiteres Kapitel in der 57-jährigen Partnerschaft zwischen den beiden Städten.
Am Austausch nehmen Achtklässler des Konrad-Adenauer-Gymnasiums in Langenfeld und des Collège Fontaine des Prés in Senlis teil. Während ihres Aufenthalts besuchen die französischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren deutschen Partnern den Unterricht. Für Mai ist ein Gegenbesuch in Senlis geplant, bei dem die Langenfelder Jugendlichen das Leben in Frankreich kennenlernen werden.
Im Langenfelder Rathaus fand ein Empfang statt, bei dem Bürgermeister Gerold Wenzens 40 Teilnehmer aus beiden Städten begrüßte. Er betonte die langjährige Verbindung zwischen Senlis und Langenfeld und unterstrich, wie Jugendaustausche die europäischen Bindungen stärken. Die Schüler nutzten zudem die Gelegenheit, Wenzens zu seiner Rolle als Bürgermeister und zur offiziellen Website der Stadt zu befragen.
Die Lehrerinnen Elisabeth Delcourt aus Senlis und Maren Hermeier aus Langenfeld sowie Mitglieder des Langenfelder Partnerstädte-Ausschusses wurden für die Organisation des Programms gewürdigt. Ihr Engagement sorgt Jahr für Jahr für den reibungslosen Ablauf des Austauschs.
Die einwöchige Reise endet an diesem Samstag mit der Rückreise der französischen Gruppe. Anschließend bereiten sich die Langenfelder Schüler auf ihre eigene Fahrt nach Senlis im Mai vor. Der Austausch führt damit eine Tradition der kulturellen und bildungspolitischen Zusammenarbeit fort, die nun fast sechs Jahrzehnte währt.






