Ford investiert zwei Milliarden Dollar in klimaneutrale E-Auto-Produktion in Köln
Johanna KrügerFord investiert zwei Milliarden Dollar in klimaneutrale E-Auto-Produktion in Köln
Ford hat eine große Investition in sein deutsches Werk angekündigt, um die Produktion von Elektrofahrzeugen auszubauen. Das Unternehmen erweitert zudem seine E-Auto-Palette mit neuen Modellen, die für die Fertigung und den Export vorgesehen sind. Diese Schritte sind Teil einer umfassenden Initiative für mehr Nachhaltigkeit und Innovation.
Ford investiert zwei Milliarden US-Dollar in die Modernisierung seines historischen Standorts in Köln-Niehl. Das 1930 gegründete Werk erstreckt sich über 125 Hektar und verfügt nun über eine neue Produktionsstraße, eine Batteriemontage sowie moderne Werkzeuge und Automatisierungstechnik. Der Standort wird vollständig mit zertifiziertem Ökostrom und klimaneutraler Wärme betrieben – ein wichtiger Beitrag zu Fords Ziel, die Betriebsemissionen bis 2026 um 60 Prozent zu senken und bis 2035 komplett klimaneutral zu werden.
In der modernisierten Fabrik wird als erstes Modell der neue Explorer Electric vom Band rollen. Die Anlage soll jährlich mehr als 250.000 Elektrofahrzeuge produzieren können. Darüber hinaus stellt Ford zwischen 2022 und 2026 insgesamt 50 Milliarden US-Dollar für die Entwicklung und Herstellung von E-Autos und Batterien bereit. Liz Door wurde zur neuen Chefbeschafferin des Konzerns ernannt.
Ford bezieht zudem Rohstoffe für E-Auto-Batterien direkt von Bergbauunternehmen, die seinen strengen Lieferantenprüfstandards entsprechen. Der elektrische Pick-up F-150 Lightning wird ab 2023 nach Norwegen exportiert.
Das umgerüstete Kölner Werk wird Fords Kapazitäten für die E-Auto-Produktion deutlich erhöhen. Es setzt auf erneuerbare Energien und unterstützt die Klimaziele des Unternehmens. Die Investition stärkt zudem die Lieferkette und erweitert das globale Angebot an Elektrofahrzeugen.
