Florian Wirtz jubelt mit Leverkusen – trotz 125-Millionen-Wechsel zu Liverpool

Johanna Krüger
Johanna Krüger
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Ein Mann in einem grün-weißen Trikot mit der Nummer 19 läuft mit einem Fußball während eines Spiels, mit dem Text "Match Attax Champions League 2019/20" unten auf dem Bild.Johanna Krüger

Andrich reagiert auf Wirtz' Unterstützung aus der Ferne - Florian Wirtz jubelt mit Leverkusen – trotz 125-Millionen-Wechsel zu Liverpool

Florian Wirtz verfolgt den Werdegang seines ehemaligen Vereins Bayer Leverkusen weiterhin aufmerksam – selbst nach seinem teuren Wechsel zu Liverpool. Der Mittelfeldspieler, der im Sommer 2025 für 125 Millionen Euro zu den Reds in die Premier League wechselte, zeigte während des Champions-League-Playoffs von Leverkusen gegen Olympiakos Piräus öffentlich seine Unterstützung. Sein neuer Klub hat sich unterdessen bereits ohne Playoffs für die K.-o.-Phase des Wettbewerbs qualifiziert.

Für Leverkusen steht hingegen noch Arbeit an – doch nach einem überzeugenden Hinspiel in Griechenland hat das Team eine starke Ausgangsposition.

Im ersten Spiel des Champions-League-Playoffs reiste Leverkusen nach Griechenland und kehrte mit einem deutlichen 2:0-Sieg zurück. Patrik Schick war der Matchwinner: Innerhalb von nur 144 Sekunden traf er zweimal und setzte seine Mannschaft damit klar in Führung. Sein Doppelpack ließ Olympiakos Piräus kaum Zeit zur Erholung.

In England verfolgte unterdessen Wirtz die Partie genau. Der 22-Jährige teilte das Spiel Leverkusens in seiner Instagram-Story und jubelte sichtbar über Schicks Führungstor. Seine Reaktion blieb nicht unbemerkt – Leverkusens Kapitän Robert Andrich äußerte später, er erwarte, dass Wirtz weiterhin die Spiele seines Ex-Klubs verfolge, obwohl er nun für einen direkten Konkurrenten in der Champions League aufläuft.

Anders als Leverkusen musste Liverpool die Playoffs gar nicht bestreiten. Durch den starken Saisonabschluss in der letzten Premier-League-Spielzeit qualifizierten sich die Reds direkt für das Achtelfinale. Während die Mannschaft von Jürgen Klopp entspannt in die nächste Runde einzieht, kämpft Leverkusen noch um den Einzug – auch wenn die Bayern mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in das Rückspiel am Dienstag in der BayArena gehen.

Da Wirtz keine zusätzlichen Qualifikationsspiele bestreiten muss, kann er sich voll auf die Champions-League-Kampagne mit seinem neuen Verein konzentrieren. Doch seine öffentliche Unterstützung für Leverkusen zeigt, dass die Verbindung zu seinem alten Klub trotz des Wechsels zu einem Top-Konkumenten weiterhin besteht – und er sie möglicherweise später in dieser Saison in Europas Elitewettbewerb selbst treffen wird.

Am Dienstag will Leverkusen im Rückspiel gegen Olympiakos Piräus den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen. Ein Sieg in der Heimat würde die Mannschaft in die K.-o.-Phase bringen – wo ihnen möglicherweise Wirtz' Liverpool wartet. Dessen 125-Millionen-Wechsel hat die Bindung zu seinen ehemaligen Teamkollegen offenbar nicht gelöst, wie seine Aktivitäten in den sozialen Medien beweisen. Liverpool hingegen ist durch die direkte Qualifikation ohne den Druck der Playoffs, der nun auf Wirtz' altem Verein lastet.