Fiege und Voltfang revolutionieren Logistik mit nachhaltigen Batteriespeichern
Lina KochFiege und Voltfang revolutionieren Logistik mit nachhaltigen Batteriespeichern
Logistikunternehmen Fiege kooperiert mit Batteriespeicher-Spezialist Voltfang für mehr Energieeffizienz
Das Logistikunternehmen Fiege hat eine Partnerschaft mit dem Batteriespeicher-Spezialisten Voltfang geschlossen, um die Energieeffizienz an seinen Standorten zu steigern. Im Rahmen der Vereinbarung werden großflächige Batteriesysteme installiert, die die Nutzung von Solarstrom optimieren und die Kosten senken sollen. Beide Unternehmen wollen damit den steigenden Energiebedarf in der Logistikbranche bewältigen.
Voltfang, ein 2020 an der RWTH Aachen gegründetes Unternehmen, wird mehrere Batteriespeicheranlagen für Fiege planen, installieren und warten. Die Systeme verfügen über eine kombinierte Kapazität von 15,6 Megawattstunden und eine Leistung von 7,3 Megawatt. Sie dienen unter anderem der Stabilisierung lokaler Stromnetze und unterstützen das Laden von Elektrofahrzeugen in Gebieten mit begrenzter Netzkapazität.
Die Speicherlösungen werden in Kombination mit Photovoltaikanlagen an den Logistikstandorten von Fiege eingesetzt. Durch die Reduzierung von Lastspitzen sollen sie Unternehmen helfen, ihre Energiekosten besser zu steuern. Jens Fiege, Co-CEO der Fiege-Gruppe, bezeichnete die Technologie von Voltfang als „überzeugend und skalierbar“.
Neben der Bereitstellung der Speichersysteme unterstützt Fiege Voltfang mit finanziellen Mitteln und Branchenknow-how. Die Zusammenarbeit spiegelt den wachsenden Druck wider, dem Logistikunternehmen ausgesetzt sind: Sie müssen ihre Flotten elektrifizieren, während die Netzinfrastruktur an ihre Grenzen stößt.
Im Rahmen der Partnerschaft werden Batteriespeicherlösungen in den gesamten Betriebsstätten von Fiege eingeführt, um die Energieversorgungssicherheit und Kosteneffizienz zu verbessern. Mit 21.000 Mitarbeitenden und einem Umsatz von 2,1 Milliarden Euro positioniert sich der Logistikdienstleister für eine nachhaltigere Energiezukunft. Das Projekt unterstreicht zudem die übergeordnete Herausforderung, die Elektrifizierung industrieller Sektoren mit den begrenzten Kapazitäten der Stromnetze in Einklang zu bringen.






