Festnahme in Deutschland: Verdächtiger im Mordfall ukrainischer Anwalt Portnow
Nach Mord an ukrainischem Politiker: Mann festgenommen - Festnahme in Deutschland: Verdächtiger im Mordfall ukrainischer Anwalt Portnow
In Deutschland wurde ein Mann festgenommen, der verdächtigt wird, den ukrainischen Anwalt Andrij Portnow im vergangenen Jahr in Madrid ermordet zu haben. Der 51-jährige Politiker war am 21. Mai 2025 bei Tageslicht auf offener Straße in der spanischen Hauptstadt erschossen worden. Die Behörden nahmen den Verdächtigen in Heinsberg, Nordrhein-Westfalen, nach einer internationalen Ermittlung fest.
Portnow wurde in der Nähe der American School of Madrid von fünf Kugeln getroffen, darunter mehrere in den Kopf. Nach dem russischen Großangriff auf die Ukraine im Jahr 2022 hatte er sein Heimatland verlassen und war in den Westen geflohen. In den Monaten vor seinem Tod hatte er Klagen gegen ukrainische Medien gewonnen, die ihn als "prorussisch" bezeichnet hatten.
Von 2010 bis 2014 arbeitete Portnow als Berater und stellvertretender Leiter der Präsidialverwaltung unter dem damaligen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowytsch. In dieser Zeit spielte er eine zentrale Rolle bei der Umgestaltung des ukrainischen Justizsystems. Nach Janukowytschs Sturz 2014 floh er zunächst nach Russland, kehrte jedoch 2019 in die Ukraine zurück.
Die Festnahme erfolgte in Abstimmung zwischen der spanischen Nationalpolizei und dem Bundeskriminalamt (BKA). Ein Europäischer Haftbefehl sowie ein Europäischer Ermittlungsbefehl ermöglichten den Beamten die Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen.
Der Mann bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft. Spanische und deutsche Behörden haben bisher keine weiteren Details zu Motiv oder Identität des Verdächtigen bekannt gegeben. Portnows Ermordung war der erste hochkarätige Anschlag auf eine ukrainische politische Persönlichkeit in Westeuropa seit Beginn des Krieges.
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