20 April 2026, 12:17

Festnahme am Gelsenkirchener Hauptbahnhof: Obdachloser mit Waffen und Haftbefehlen überführt

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und Masken stehen vor einer Menge während einer Demonstration, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund.

Festnahme am Gelsenkirchener Hauptbahnhof: Obdachloser mit Waffen und Haftbefehlen überführt

Am 14. Juni wurde ein 43-jähriger obdachloser Mann am Hauptbahnhof Gelsenkirchen festgenommen. Die Polizei stellte fest, dass gegen ihn zwei offene Haftbefehle vorlagen. Bei einer Routinekontrolle fanden Beamte zudem verbotene Waffen, was zu weiteren Anklagepunkten führte.

Der Vorfall begann, als die Polizisten den deutschen Staatsbürger während einer Streife kontrollierten. Eine Durchsuchung förderte ein Messer und einen ausziehbaren Schlagstock zutage – beides Gegenstände, deren Besitz ihm gerichtlich untersagt war. Die Gegenstände wurden sofort beschlagnahmt.

Gegen den Mann lagen bereits zwei Haftbefehle vor: Der erste sah eine sechsmonatige Freiheitsstrafe wegen Volksverhetzung vor, der zweite eine achtmonatige Haftstrafe wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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Nach der Festnahme wurde der Mann über seine Rechte sowohl in Bezug auf die Ordnungswidrigkeit als auch auf die bestehenden Haftbefehle belehrt. Später wurde er in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

Ihm drohen nun weitere rechtliche Konsequenzen nach dem deutschen Waffengesetz. Sein Fall wird im Rahmen des ordentlichen Verfahrens weiterverfolgt, die beschlagnahmten Gegenstände dienen als Beweismittel. Die Staatsanwaltschaft hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Quelle