FC Köln steckt in der Krise: Fans protestieren gegen Trainer Kwasniok nach sieben Spielen ohne Sieg

Johanna Krüger
Johanna Krüger
2 Min.
Ein Fussballspiel im Gange mit sechs Spielern auf dem Feld, drei Fussbällen sichtbar, zahlreichen Zuschauern in Regenmänteln mit Schirmen und mehreren Kameraleuten, die das Ereignis aufnehmen.Johanna Krüger

Sieglos-Serie: Fan-Banner gegen Köln-Coach Lukas Kwasniok - FC Köln steckt in der Krise: Fans protestieren gegen Trainer Kwasniok nach sieben Spielen ohne Sieg

1. FC Köln bleibt nach 2:2 in Heidenheim seit sieben Spielen ohne Sieg

Die sieglose Serie des FC Köln hat sich nach einem 2:2-Unentschieden bei Aufsteiger FC Heidenheim auf sieben Spiele ausgedehnt. Der starke Saisonstart der Kölner ist längst verflogen – seit Anfang November wartet die Mannschaft vergeblich auf einen Dreier. Nach dem Spiel machten die Fans ihres Frust Luft und protestierten gegen Trainer Lukas Kwasniok.

Der jüngste Rückschlag ereignete sich am Samstag, als Köln trotz frühem Führungstor nur ein Remis erreichte. Damit bleibt die Elf seit dem 2. November 2023 ohne Sieg. Nach dem Abpfiff hielten einige Anhänger ein Transparent mit der Aufschrift „KWASNI YOK“ hoch und brachten so ihre Unzufriedenheit mit dem Coach zum Ausdruck.

Kwasniok gab zu, das Banner selbst nicht gesehen zu haben, räumte die Proteste aber ein. Er betonte die Notwendigkeit eines offenen Dialogs mit den Fans, um deren Sorgen ernst zu nehmen. Gleichzeitig rief er zu Geschlossenheit im Team auf und forderte eine Leistungssteigerung. Nun stehen für die Kölner zwei harte Aufgaben in kurzer Folge an: Zunächst empfängt man am 10. Januar 2024 den FC Bayern München, nur drei Tage später geht es zum Tabellenletzten Mainz 05 – ein Spiel, das im Abstiegskampf entscheidend werden könnte. Geschäftsführer Christian Keller hat sich bisher weder zu den Protesten noch zur aktuellen Formkrise geäußert.

Die nächste Bewährungsprobe folgt bereits am Mittwoch mit dem Heimspiel gegen Bayern. Ein gutes Ergebnis könnte die Stimmung entlasten, eine weitere Niederlage würde die Kritik jedoch weiter anheizen. Drei Tage später bietet sich gegen Mainz vielleicht die bessere Gelegenheit, die Durststrecke endlich zu beenden.