Fan-Krawalle beim Köln-Gladbach-Spiel: DFB verhängt hohe Strafe gegen den 1. FC Köln

Julian Lang
Julian Lang
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Eine große Menschenmenge in einem Stadion mit Fackeln, Fahnen und einer Kamera, mit Rauch und Schildern mit der Aufschrift "Malaysia vs Malaysia Live-Streaming" im Hintergrund.Julian Lang

Fan-Krawalle beim Köln-Gladbach-Spiel: DFB verhängt hohe Strafe gegen den 1. FC Köln

Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach von Fan-Ausschreitungen überschattet

Am 8. November 2025 wurde das 1. Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach durch Krawalle unter Fans getrübt. Anhänger zündeten Dutzende Bengalos und Rauchbomben, was zu einer vorübergehenden Spielunterbrechung und einer hohen Geldstrafe für den Verein führte. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat nun Konsequenzen aus den Vorfällen gezogen.

Fans des 1. FC Köln entzündeten vor, während und nach der Partie mindestens 56 Bengalos und 30 Rauchbomben. Der dichte Rauch zwang die Schiedsrichter, das Spiel in der zweiten Halbzeit für zwei Minuten zu unterbrechen. Die Ordnungskräfte hatten Mühe, das Spielfeld zu räumen, bevor die Begegnung fortgesetzt werden konnte.

Das DFB-Sportgericht reagierte mit einer Strafe von 98.500 Euro gegen Köln wegen unsportlichen Verhaltens. Ein Teil der Sanktion – bis zu 32.800 Euro – kann jedoch in Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit oder in Programme zur Gewaltprävention fließen.

Köln ist in dieser Saison nicht der einzige Verein, der mit Konsequenzen rechnen muss. Vier Bundesliga-Teams, darunter Bayer Leverkusen, der 1. FC Union Berlin und Borussia Mönchengladbach, wurden ebenfalls wegen ähnlicher Verstöße zur Kasse gebeten. Pyrotechnik und Störungen durch Fans haben 2025 bereits mehrfach zu Sanktionen geführt.

Die Entscheidung des DFB unterstreicht das anhaltende Problem von Fan-Ausschreitungen im deutschen Fußball. Der 1. FC Köln steht nun vor der Aufgabe, Sicherheitslücken zu schließen und gleichzeitig die finanzielle Strafe zu tragen. Der Verein könnte einen Teil des Geldes nutzen, um präventive Maßnahmen gegen künftige Vorfälle zu verstärken.