Familientragödie in Hagen: Vater springt nach Gewalt gegen Sohn in den Tod
Julian LangFamilientragödie in Hagen: Vater springt nach Gewalt gegen Sohn in den Tod
Ein 55-jähriger Mann starb am 28. April 2025 in Hagen, nachdem er aus einem Fenster im dritten Stock gesprungen war. Rettungskräfte versuchten vor Ort vergeblich, ihn wiederzubeleben. Die Tragödie ereignete sich nach einem zuvor stattgefundenen Gewaltvorfall, an dem sein Sohn beteiligt war.
Der Vorfall spielte sich in einem Mehrfamilienhaus in der Alexanderstraße im Stadtteil Altenhagen ab. Noch am selben Tag hatte der Mann seinen 23-jährigen Sohn mit einer heißen Flüssigkeit verbrüht und ihm dabei schwere Verbrennungen zugefügt. Der Sohn wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Spezialkrankenhaus gebracht, um dort notfallmäßig behandelt zu werden.
Nach der Attacke sprang der 55-Jährige aus dem Fenster im dritten Stock. Sanitäter trafen kurz darauf ein und versuchten, ihn zu reanimieren, doch er wurde noch am Einsatzort für tot erklärt.
Der Sohn befindet sich weiterhin im Krankenhaus und erhält dort medizinische Versorgung für seine Verletzungen. Die Polizei ermittelt derzeit zu den Umständen sowohl des Angriffs als auch des tödlichen Sturzes. Weitere Details wurden bisher nicht bekannt gegeben.






