EU plant PFAS-Verbot: Warum Hersteller jetzt auf schadstofffreie Alternativen setzen
Julian LangEU plant PFAS-Verbot: Warum Hersteller jetzt auf schadstofffreie Alternativen setzen
Die Europäische Union bereitet ein Verbot tausender schädlicher PFAS-Chemikalien vor, die in Alltagsprodukten enthalten sind. Diese Stoffe, die häufig in Kunststoffen und Beschichtungen verwendet werden, bergen erhebliche Umweltgefahren. Gleichzeitig drängen Industrieunternehmen ihre Zulieferer dazu, PFAS vollständig aus ihren Materialien zu entfernen.
PFAS und PTFE (besser bekannt unter dem Markennamen Teflon) kommen in einer Vielzahl von Produkten zum Einsatz – von wasserdichter Kleidung über Backpapier bis hin zu Industriekunststoffen. Die EU plant, über 10.000 PFAS-Verbindungen wegen ihrer schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt zu beschränken oder zu verbieten.
Als Reaktion darauf haben Hersteller wie Igus bereits PFAS-freie Alternativen entwickelt. Die Produktpalette der Chainflex-Kabel umfasst mittlerweile über 1.350 verschiedene Kabel, von denen 95 Prozent mit dem firmeneigenen Siegel „PFAS-frei“ zertifiziert sind.
Igus hat zudem die Garantie für diese Kabel ausgeweitet. Im vergangenen Jahr verlängerte das Unternehmen die Gewährleistungsfrist von 36 Monaten auf vier Jahre – ein Zeichen für das Vertrauen in die Langlebigkeit der Produkte.
Der Trend zu PFAS-freien Materialien gewinnt an Fahrt, da die regulatorischen Vorgaben strenger werden. Die erweiterte Garantie und das wachsende Sortiment von Igus deuten auf eine branchenweite Abkehr von schädlichen Chemikalien hin. Unternehmen stehen zunehmend unter Druck, in ihren Lieferketten auf sicherere Alternativen umzusteigen.






