Essen startet Dialog für mehr Sicherheit an allen städtischen Schulen bis 2030

Johanna Krüger
Johanna Krüger
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Schüler in Uniformen stehen auf einem Weg und halten Papiere, mit einem Mädchen, das in ein Mikrofon spricht; dahinter ist eine Zaunwand mit einem Schutzdach, das mit Luftballons geschmückt ist.Johanna Krüger

Essen startet Dialog für mehr Sicherheit an allen städtischen Schulen bis 2030

Essen Oberbürgermeister Thomas Kufen hat einen stadtweiten Dialog ins Leben gerufen, um die Sicherheit an Schulen zu stärken. Den Auftakt bildete ein erstes Treffen in Borbeck – der Beginn einer Reihe von Gesprächen in allen Stadtteilen. Ziel ist es, dass jede städtische Schule bis 2030 ein sicherer Ort wird.

Die unter dem Motto 'Schule als sicherer Raum' stehende Initiative vereint Stadtrat, Schulverwaltung, Polizei und Familien. Gemeinsam arbeiten sie daran, durch präventive, bauliche und technische Maßnahmen ein sicheres Umfeld für Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Einige Schritte wurden bereits umgesetzt.

Die Gesprächsrunde startete im Stadtbezirk IV (Borbeck) und wird in den kommenden Wochen und Monaten auf alle Essener Bezirke ausgeweitet. Zwar steht der Zeitplan fest, doch wurden bisher keine konkreten Teilnehmer für die weiteren Termine neben dem Oberbürgermeister benannt. Die Behörden betonen, dass Messer und gefährliche Gegenstände niemals in Schulen mitgebracht werden dürfen. Sie fordern alle auf, verdächtiges Verhalten sofort zu melden.

Langfristig soll bis zum Ende des Jahrzehnts an allen städtischen Schulen ein höheres Sicherheitsniveau erreicht werden. In weiteren Runden werden alle Stadtteile einbezogen, um auf den bereits eingeleiteten Maßnahmen aufzubauen. Die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Polizei und Familien bleibt dabei zentraler Bestandteil der Bemühungen.