Essen plant neue Regeln für ein attraktiveres Stadtzentrum bis 2025
Essen arbeitet an einer neuen Gestaltungsverordnung, um die Innenstadt aufzuwerten. Die Regelungen umfassen Gebäudefassaden, Ladengeschäfte, Werbeanlagen und Außenbestuhlung. Ziel der Stadt ist es, das Zentrum attraktiver und funktionaler für Anwohner und Besucher gleichermaßen zu gestalten.
Der Entwurf ist Teil der Initiative Zukunft.Essen.Innenstadt, die sich auf die Aufwertung der Essener Innenstadt konzentriert. Aktuell leiden einige Bereiche unter vernachlässigten Fassaden, unübersichtlichen Werbeanlagen und uneinheitlichen Außenbereichen von Gastronomiebetrieben.
Um Anregungen und Feedback zu sammeln, veranstaltet die Stadt am 26. März einen Präsenz-Workshop für Gastronomen, Einzelhändler und Immobilienbesitzer. Zudem läuft vom 27. März bis 24. April eine Online-Umfrage, an der sich alle Interessierten beteiligen können. Die gesammelten Rückmeldungen fließen in die finale Fassung der Verordnung ein, die bis Ende des Jahres fertiggestellt werden soll.
Rechtliche Grundlage für die Verordnung bildet Paragraf 89 der Bauordnung Nordrhein-Westfalens (BauO NRW). Anwohner und Beteiligte sind aufgerufen, ihre Sichtweise darzulegen, wie das aktuelle Stadtbild den Alltag und den Aufenthalt in der Innenstadt prägt.
Die neue Verordnung wird klare Standards für Gebäudefassaden, Beschilderungen und öffentliche Räume setzen. Sobald sie in Kraft tritt, soll sie als Leitfaden für die künftige Entwicklung der Essener Innenstadt dienen. Die Stadt erwartet, dass die Regelungen ein harmonischeres und einladenderes Umfeld für alle schaffen werden.






