Essen macht zwei Plätze klimafit: Mehr Grün gegen Hitze und Starkregen
Essen macht zwei Plätze klimafit: Mehr Grün gegen Hitze und Starkregen
Zwei öffentliche Plätze in Essen erhalten bald ein klimafreundliches Update. Der Stadtrat hat die Pläne für die Neugestaltung des Marktplatzes Überruhr-Hinsel und des Giebelplatzes in Margarethenhöhe genehmigt. Beide Projekte sollen Hitze reduzieren, Starkregen besser bewältigen und mehr Grünflächen für Anwohner schaffen.
Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität gab im Januar grünes Licht für die Umgestaltung. Die finale Finanzierung und Baugenehmigung folgten am 11. Februar 2026. Die Bauarbeiten sollen im Sommer 2026 beginnen.
Am Marktplatz Überruhr-Hinsel wird der Asphalt entfernt und durch helles Pflaster ersetzt, um die Hitzeentwicklung zu verringern. Rund 1.000 Quadratmeter neue Grünflächen entstehen, ergänzt durch zusätzliche Bäume und breite Grasstreifen. Zur Bewältigung von Starkregen wird am tiefer gelegenen Ende eine flache Mulde Regenwasser auffangen. Die Parkplätze reduzieren sich von 70 auf 45, wobei die verbleibenden Stellflächen mit wasserdurchlässigen Rasengittersteinen gestaltet werden. Die Planungskosten belaufen sich auf 47.000 Euro, die Baukosten auf eine Million Euro.
Auch der Giebelplatz in Margarethenhöhe erhält mehr Grün: Drei neue Bäume am Eingang und eine vergrößerte Hecke um den Platz herum. Die Wurzelbereiche der Bäume werden mit frischer Erde erweitert, um ihr Wachstum zu fördern. Die Parkplätze verringern sich hier von etwa 29 auf 18, wobei einige Flächen durch Rasengittersteine ersetzt werden. Die Planungskosten liegen bei 38.000 Euro, die Baukosten werden auf 910.000 Euro geschätzt.
Beide Projekte zielen darauf ab, die Temperaturen zu senken, die Regenwasserableitung zu verbessern und die Plätze attraktiver für Besucher zu gestalten.
Die Umgestaltung schafft kühlere, grünere Freiräume in beiden Stadtteilen. Weniger Parkplätze und ein besseres Wassermanagement sollen die Plätze widerstandsfähiger gegen den Klimawandel machen. Der Baubeginn ist für Mitte 2026 geplant, die Stadt übernimmt die vollen Kosten.
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