Essen investiert 618 Millionen Euro in die Modernisierung seiner Infrastruktur bis 2026

Luisa Klein
Luisa Klein
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Ein gelbes Gebäude mit Geschäften im Erdgeschoss, von denen eines ein weißes Schild mit der Aufschrift 'Metro' trägt.Luisa Klein

Essen investiert 618 Millionen Euro in die Modernisierung seiner Infrastruktur bis 2026

Essen treibt seine große Investitionsoffensive zur Modernisierung der städtischen Infrastruktur weiter voran. Die Stadt hat rund 618 Millionen Euro für Bauprojekte gesichert, davon stammen etwa 415 Millionen aus dem eigenen Haushalt. Aktuelle Bewilligungen und Förderanträge bereiten nun den Weg für weitere Modernisierungsmaßnahmen im Jahr 2026.

Den Auftakt bildete das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFöG), das in zwei Abschnitte unterteilt ist. Im Rahmen von KInvFöG I wurden bis zum 30. Juni 2025 insgesamt 55 Projekte mit einem Volumen von 64,3 Millionen Euro abgeschlossen. Mit KInvFöG II folgten 25 geplante Vorhaben und eine Zuweisung von 57 Millionen Euro – hier wurden jedoch bereits 84 Millionen Euro ausgegeben.

Eine weitere wichtige Finanzierungsquelle war das Programm „Gute Schule 2020“, das Essen eine Kreditlinie in Höhe von 81,4 Millionen Euro einräumte. Diese Mittel hat die Stadt in den vergangenen Jahren vollständig ausgeschöpft. Zusätzlich fließen Bundes- und Landeszuschüsse sowie Eigenmittel aus dem städtischen Haushalt in die Projekte.

Am 10. Dezember 2025 billigte der Stadtrat einen Antrag für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Damit sollen das Freibad „Bad und Sport Oststadt“ sowie die Außenanlagen der „Jedermannsportanlage Schillerwiese“ modernisiert werden. Stand 26. Dezember 2025 wurden für Kindergärten, Schulen oder andere öffentliche Einrichtungen noch keine Anträge gestellt, da die Frist erst am 15. Januar 2026 endet.

Die Initiative umfasst Sanierungen, Umbauten und Neubauten in verschiedenen städtischen Einrichtungen. Essen überwacht kontinuierlich den Fortschritt und die Mittelvergabe, um Transparenz über die Verwendung der Gelder zu gewährleisten.

Die Investitionsoffensive hat bereits erste sichtbare Ergebnisse gebracht: Die Projekte unter KInvFöG I sind abgeschlossen, und KInvFöG II schreitet voran. Die bevorstehende Bundesförderung für Sportstätten wird die städtische Transformation weiter vorantreiben. Mit sorgfältiger Finanzplanung und laufenden Antragsverfahren strebt Essen an, seine Infrastruktur auch in den kommenden Jahren gezielt zu modernisieren.