Ermittlungen gegen Köppern: Verdacht auf Umgehung von EU-Sanktionen durch Maschinenexporte
Umgehen russischer Sanktionen? Ermittler durchsuchen Fabrik - Ermittlungen gegen Köppern: Verdacht auf Umgehung von EU-Sanktionen durch Maschinenexporte
Deutsche Behörden haben ein Ermittlungsverfahren gegen den Maschinenbauer Köppern wegen des Verdachts auf Verstöße gegen EU-Sanktionen eingeleitet. Dem in Nordrhein-Westfalen ansässigen Unternehmen wird vorgeworfen, Ausrüstungen an einen zentralasiatischen Düngemittelhersteller, der möglicherweise mit der Deutschen Bahn zusammenarbeitet, geliefert zu haben, die möglicherweise nach Russland umgelenkt wurden. Die fraglichen Lieferungen sollen mehrere Millionen Euro wert sein.
Am 28. Januar 2026 durchsuchten Zollfahnder die Geschäftsräume von Köppern in Hattingen sowie in Freiberg, Sachsen. Die Razzien erfolgten aufgrund des Verdachts, das Unternehmen habe gegen das deutsche Außenwirtschaftsgesetz verstoßen, indem es trotz EU-Beschränkungen Maschinen exportierte.
Köppern ist spezialisiert auf die Herstellung von Walzenpressen, einer Anlage, die in der Düngemittelproduktion weit verbreitet ist. Die EU verhängte nach dem Angriff auf die Ukraine Sanktionen gegen solche Lieferungen nach Russland und verbot Exporte, die indirekt die russische Wirtschaft stützen könnten.
Das Unternehmen erklärte, es kooperiere vollumfänglich mit den Ermittlungen. Bei internen Prüfungen habe Köppern eigenen Angaben zufolge keine Hinweise auf Verstöße gegen das Außenwirtschaftsgesetz gefunden.
Der Fall wird weiterhin untersucht, wobei die Behörden prüfen, ob die Maschinen über Umwege nach Russland gelangt sind. Sollte sich der Verdacht bestätigen, könnte dies rechtliche Konsequenzen für das Unternehmen nach sich ziehen. Das Ergebnis könnte zudem Auswirkungen auf die künftige Durchsetzung von EU-Sanktionen bei ähnlichen Exporten haben.
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