Düsseldorfer Polizei zeigt bei Raser-Aktion zerstörtes Auto als Mahnmal
Johanna KrügerDüsseldorfer Polizei zeigt bei Raser-Aktion zerstörtes Auto als Mahnmal
Die Düsseldorfer Polizei hat sich an einer landesweiten Aktion zur Bekämpfung von gefährlichem Fahrverhalten beteiligt. Die unter dem Hashtag #LEBEN laufende Initiative konzentriert sich auf Rasen und Verkehrsverstöße – mit strengen Strafen und Aufklärungskampagnen. Beamte richteten am Corneliusplatz eine sichtbare Installation ein, um auf die Risiken rücksichtslosen Verhaltens im Straßenverkehr aufmerksam zu machen.
Während der Aktion hielten mobile Streifen Autofahrer an und geleiteten sie zum Corneliusplatz, wo im Rahmen der Aktion #VerantwortungBremstGeschwindigkeit ein bei einem Unfall zerstörtes Fahrzeug neben riesigen Buchstaben mit der Aufschrift #LEBEN ausgestellt war. Damit sollten die realen Folgen von überhöhter Geschwindigkeit verdeutlicht werden.
Auf der A44 allein registrierte die Polizei 300 Tempodelikte, die zu 261 Bußgeldern führten. Im weiteren Stadtgebiet wurden 56 Ordnungswidrigkeiten wegen überhöhter Geschwindigkeit dokumentiert, wobei 18 Bußgelder verhängt wurden. Vier Strafanzeigen wegen Verkehrsdelikten und 18 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten wurden erstattet, während drei Fahrzeuge zur weiteren sachverständigen Prüfung sichergestellt wurden.
Ein 38-jähriger Deutscher wurde ohne gültigen Führerschein kontrolliert – er war bereits zuvor die Fahrerlaubnis entzogen worden. Gegen ihn sowie den Fahrzeughalter wurden nun strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.
Die Behörden betonten, dass Verkehrscontrollen jederzeit und ohne Vorwarnung stattfinden können. Ziel der Kampagne sei es nicht nur, Verstöße zu ahnden, sondern auch alle Verkehrsteilnehmer über die Gefahren von Rasen und rücksichtslosem Fahren aufzuklären.
Die Aktion führte zu zahlreichen Bußgeldern, Anzeigen und Fahrzeugbeschlagnahmungen. Die Polizei bekräftigte ihr Bekenntnis zur konsequenten Durchsetzung der Verkehrsregeln. Die Kampagne #LEBEN wird weiterhin Sanktionen mit Präventionsarbeit verbinden, um die Risiken im Straßenverkehr zu verringern.






