15 April 2026, 10:16

Düsseldorf verhängt erstes Betretungsverbot am Hauptbahnhof im Rahmen des "SiBu"-Projekts

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und Masken stehen vor einer Menge während einer Demonstration, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund.

Düsseldorf verhängt erstes Betretungsverbot am Hauptbahnhof im Rahmen des "SiBu"-Projekts

Die Düsseldorfer Polizei hat einen neuen Schritt unternommen, um die Sicherheit rund um den Hauptbahnhof der Stadt zu verbessern: Ein 31-jähriger Tunesier wurde im Rahmen des kürzlich gestarteten "SiBu"-Projekts mit einem Betretungsverbot für das Gebiet belegt. Dies ist die erste derartige Anordnung, die im Rahmen der Initiative erlassen wurde.

Das "SiBu"-Projekt (Sicherheit und Bürgernähe) startete im September 2024, um Kriminalität, Sauberkeit und die öffentliche Ordnung am Düsseldorfer Hauptbahnhof zu verbessern. Nun haben die Behörden erstmals ein örtliches Betretungsverbot gegen einen Mann verhängt, der mit wiederholten Straftaten in der Gegend in Verbindung gebracht wird.

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Der 31-Jährige steht seit November 2024 im Verdacht, 27 Gewaltdelikte und Eigentumsstraftaten begangen zu haben. Viele dieser Vorfälle ereigneten sich in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. Allein im August 2024 war er an drei Körperverletzungen und einem Raub in der Nähe des Worringer Platzes beteiligt.

Die Polizei begründet das Verbot als präventive Maßnahme, um weitere Straftaten zu verhindern und die Anwohner zu schützen. Die Anordnung untersagt ihm den Zutritt zu einer festgelegten Zone um den Hauptbahnhof.

Das Betretungsverbot ist Teil der umfassenden Bemühungen, die Sicherheit im Rahmen des "SiBu"-Projekts zu stärken. Die Behörden werden das Gebiet weiterhin überwachen, um die Kriminalität einzudämmen. Die Anordnung bleibt bestehen, um künftige Straftaten des Mannes zu verhindern.

Quelle