Drohnen-Vorfälle legten 2025 deutsche Flughäfen lahm – Millionen-Schäden und neue Abwehrtechnologien
Luisa KleinDrohnen-Vorfälle legten 2025 deutsche Flughäfen lahm – Millionen-Schäden und neue Abwehrtechnologien
Drohnen-Vorfälle sorgten 2025 für massive Behinderungen an deutschen Flughäfen
Im Jahr 2025 führten Drohnen-Zwischenfälle zu schweren Störungen an deutschen Flughäfen. Insgesamt kam es an 25 kommerziellen Drehkreuzen zu 116 Unterbrechungen, wobei München und Frankfurt die stärksten Verzögerungen verzeichneten. Die wirtschaftlichen Folgen dieser Vorfälle belaufen sich mittlerweile auf einen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe.
Nicht genehmigte Drohnenflüge in der Nähe von Flughäfen hatten 2024 wiederholt zu Sperrungen und Einschränkungen geführt. Besonders betroffen waren die Standorte München und Frankfurt, wo es zu mehrtägigen Behinderungen kam, die Stornierungen und Umleitungen erzwangen. Die direkten finanziellen Auswirkungen wurden auf rund 60 Millionen Euro beziffert.
Berücksichtigt man weitere Folgen wie verzögerte Lieferungen und entgangene Geschäftsgewinne, stieg der Gesamtschaden auf bis zu 160 Millionen Euro an. Behörden warnen, dass solche Vorfälle nicht nur die Sicherheit gefährden, sondern auch den reibungslosen Ablauf des Luftverkehrs bedrohen.
Als Reaktion darauf entwickelt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) neue Technologien, um unerlaubte Drohnen zu erkennen und zu stoppen. Diese Systeme sollen künftige Risiken verringern und ähnliche wirtschaftliche Schäden verhindern.
Die Drohnen-Vorfälle von 2025 offenbarten Schwachstellen im Flughafenbetrieb und machten die wachsende Bedrohung durch nicht autorisierte Flüge deutlich. Mit verbesserten Erkennungssystemen in der Entwicklung hoffen die Verantwortlichen, künftige Störungen einzudämmen. Die Gesamtkosten – zwischen 60 und 160 Millionen Euro – unterstreichen die Dringlichkeit des Problems.






