01 May 2026, 10:19

Drogenlabor und Waffenversteck: Razzia in Bielefeld führt zu spektakulärer Festnahme

Plakat mit der Überschrift "Verbrecher der mexikanischen Drogenhandel Gewalt" mit Fotos verschiedener Personen und fetter schwarzer Schrift auf einem hellblauen Hintergrund.

Drogenlabor und Waffenversteck: Razzia in Bielefeld führt zu spektakulärer Festnahme

Zwei Männer aus Bielefeld wurden am 27. Februar 2025 festgenommen, nachdem die Polizei in ihrer gemeinsamen Wohnung ein Drogenlabor entdeckt hatte. Bei der Razzia stießen die Beamten zudem auf einen Waffenversteck und eine große Menge Cannabis. Ursprünglich hatten die Ermittler gegen das Duo wegen anderer Straftaten ermittelt, bevor sie auf die illegalen Machenschaften aufmerksam wurden.

Der Fall nahm seinen Anfang, als das örtliche Ordnungsamt gegen den 40-jährigen Verdächtigen wegen der Haltung eines nicht angemeldeten Kampfhundes und des unerlaubten Züchtens von Welpen ermittelte. Bei einer Durchsuchung der Wohnung in der Feilenstraße fanden die Beamten Ausrüstung zur Drogenherstellung sowie Chemikalien. Zwei Bereiche – ein Schreibtisch in einem Zimmer und der Keller – waren zu improvisierten "Drogenküchen" für die Amphetaminproduktion umfunktioniert worden.

Der 31-jährige Verdächtige versuchte, Beweismaterial zu vernichten, indem er Substanzen vermischte und Pulver auf dem Boden verteilte. Die Polizei griff ein, bevor er seinen Versuch zu Ende bringen konnte. Neben dem Drogenlabor beschlagnahmten die Ermittler mehrere Waffen, darunter legal registrierte Schusswaffen, sowie eine beträchtliche Menge Cannabis.

Die Drogenfahndung der Bielefelder Polizei übernahm den Fall nach der ersten Durchsuchung. Beide Männer wurden vorläufig festgenommen und nach ihrer Vorführung beim Haftrichter in Untersuchungshaft genommen. Die Ermittler bestätigten, dass das Duo große Mengen Amphetamin herstellte und in den gewerbsmäßigen Handel mit Drogen und Waffen verwickelt war.

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Die beiden Beschuldigten bleiben bis auf Weiteres in Haft, während die Ermittlungen andauern. Die Polizei sicherte Beweise, die sie mit der Drogenproduktion und dem illegalen Waffenhandel in Verbindung bringen. Der Fall wird in den kommenden Monaten durch das Justizsystem weiterverfolgt.

Quelle