Dritter Kreuzbandriss: Scherders bitterer Rückschlag bei Preußen Münster

Julian Lang
Julian Lang
2 Min.
Eine Person spielt mit einem Fußball.Julian Lang

Dritter Kreuzbandriss: Scherders bitterer Rückschlag bei Preußen Münster

Simon Scherder, der 32-jährige Verteidiger von Preußen Münster, hat sich erneut das vordere Kreuzband (ACL) im linken Knie gerissen. Die Verletzung ereignete sich während eines Trainings und stellt bereits den dritten solchen Rückschlag in seiner Karriere dar. Die Vereinsverantwortlichen haben ihm bereits ihre Unterstützung zugesichert, während er sich auf eine weitere lange Rehabilitationsphase einstellen muss.

Scherders Probleme mit Knieverletzungen begannen im Juni 2015, als er sich erstmals das Kreuzband riss. Nach fast zwei Jahren Rehabilitation kehrte er im April 2017 auf den Platz zurück. Doch sein Comeback währte nur sieben Minuten, bevor ein zweiter Kreuzbandriss ihn erneut außer Gefecht setzte.

Trotz dieser Rückschläge blieb der Abwehrspieler über die Jahre eine Schlüsselfigur bei Preußen Münster und bestritt 316 Pflichtspiele für den Verein. Erst kürzlich hatte er sich wieder einen Stammplatz erkämpft, bevor ihn diese neueste Verletzung traf. Der Verein bestätigte, dass Scherder monatelang ausfallen wird – ein weiterer herber Schlag für seine Laufbahn.

Preußen Münsters Sportdirektor Ole Kittner betonte erneut die Verbundenheit des Teams mit Scherder. Der Spieler steht noch bis 2026 unter Vertrag, was ihm während der erneuten Genesung Planungssicherheit gibt.

Die jüngste Verletzung reiht sich in eine schwierige Vorgeschichte von Knieproblemen bei Scherder ein. Sein Fehlen wird in der Verteidigung von Preußen Münster auf absehbare Zeit eine Lücke hinterlassen. Nun konzentriert sich der Verein darauf, seine Rehabilitation zu unterstützen und ihn Schritt für Schritt zurück auf den Platz zu begleiten.