Drei "Digital Making Places" revolutionieren digitale Bildung im Bergischen
Johanna KrügerDrei "Digital Making Places" revolutionieren digitale Bildung im Bergischen
Drei neue „Digital Making Places“ im Rheinisch-Bergischen Kreis eröffnet
Im Rheinisch-Bergischen Kreis haben drei neue „Digital Making Places“ ihre Türen geöffnet. Diese innovativen Zentren bieten Schülerinnen und Schülern Zugang zu modernster Technologie und sollen die digitale Bildung in der gesamten Region stärken. Die Einrichtungen sind darauf ausgelegt, junge Menschen auf ihre berufliche Zukunft sowie auf das digitale Alltagsleben vorzubereiten.
Die Standorte in Overath, Wermelskirchen und Bergisch Gladbach sind so gewählt, dass Schulen aus dem gesamten Kreisgebiet sie leicht erreichen können. Jedes Zentrum ist mit Ausrüstung für Audio- und Videoproduktion, Virtual Reality, Robotik und digitale Fertigungstechniken ausgestattet. Die Schülerinnen und Schüler können sich in speziellen Bereichen mit Audioprojekten, visuellen Gestaltungsarbeiten, praktischem Experimentieren, Programmieren und immersiven VR-Erlebnissen beschäftigen.
Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit zwischen Schulen, kommunalen Behörden und dem regionalen Bildungsnetzwerk. Lokale Bürgermeister und Schulleitungen unterstützen die Initiative öffentlich und betonen ihr Potenzial, die Lernmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche deutlich zu verbessern. Auch Lehrkräfte sollen die Räumlichkeiten nutzen, um interaktive und moderne Unterrichtskonzepte zu entwickeln, die über traditionelle Methoden hinausgehen.
Betrieben werden die „Digital Making Places“ vom Amt für Bildung und Integration des Kreises. Sie sind Teil einer umfassenden Strategie, um digitale Kompetenzen zu fördern und Bildungsungleichheiten abzubauen. Zwei der Zentren sind an Schulen in Overath und Wermelskirchen angesiedelt, das dritte befindet sich im Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft.
Die neuen Einrichtungen ermöglichen es Schülerinnen und Schülern, praktische Erfahrungen mit zeitgemäßer Technologie zu sammeln, und unterstützen Lehrkräfte dabei, ihre Unterrichtsmethoden zu modernisieren. Durch den gleichberechtigten Zugang zu digitalen Werkzeugen soll die Initiative junge Menschen auf die Anforderungen der Arbeitswelt und einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft vorbereiten.






