23 April 2026, 22:19

Drakes Iceman-Kampagne bringt Toronto mit Eisskulptur und Explosionen in Aufruhr

Basketballspiel in einer großen Arena mit Zuschauern auf Sitzen und Stehplätzen, Tischen mit Laptops und Flaschen und einem Basketballkorb mit Anzeigebildschirm und Deckenbeleuchtung im Hintergrund.

Drakes Iceman-Kampagne bringt Toronto mit Eisskulptur und Explosionen in Aufruhr

Drakes neueste Werbeaktion für sein Album Iceman hält Toronto in Atem

Ein 25 Fuß hoher Eisblock tauchte im Stadtzentrum auf, zog riesige Menschenmengen an und löste Sicherheitsbedenken aus. Unterdessen sorgten frühere Marketingmaßnahmen des Rappers bei einem Spiel der Raptors für Chaos, und eine Explosion bei einem Videodreh erschütterte ein Viertel in North York.

Der Aufruhr begann vor einigen Tagen, als eine laute Detonation bei Dreharbeiten zu einem Drake-Musikvideo in North York Anwohner aufschreckte. Die Explosion veranlasste den Stadtrat James Pasternak, klarere Warnungen vor Pyrotechnik in Wohngebieten zu fordern.

Dann kam es bei einem Spiel der Toronto Raptors zu einer Panne: Spezielle, im Iceman-Design gestaltete Stühle – die wie tropfende Eiszapfen aussahen – verbreiteten einen starken chemischen Geruch. Der Gestank zwang die Veranstalter, die Möbel mitten im Spiel zu entfernen, was für weitere Unruhe sorgte.

Erst kürzlich enthüllte Drake im Zentrum Torontos eine riesige Eisskulptur, die angeblich das Veröffentlichungsdatum seines neuen Albums verbarg. Tausende strömten herbei, manche versuchten sogar mit Spitzhacken und Schweißbrennern, den Block zu zerteilen. Schließlich griff die Feuerwehr ein, löste die Menschenmenge auf und kühlte die Installation aus Sicherheitsgründen mit Wasser ab.

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Die Raptors, die sich derzeit auf ihre Play-off-Partie der ersten Runde gegen die Cleveland Cavaliers vorbereiten, sahen sich plötzlich von der viralen Kampagne des Rappers in den Schatten gestellt.

Drakes Iceman-Marketing beherrscht seit Tagen die Aufmerksamkeit Torontos – von explosiven Videodrehs bis hin zu störenden Requisiten bei Basketballspielen. Die Eisskulptur, obwohl nur von kurzer Dauer, wurde zum jüngsten Höhepunkt einer Kampagne, die die Stadt fasziniert – und zugleich verärgert. Nun stehen die Behörden vor der Frage, wie sie mit solchen groß angelegten Spektakeln im öffentlichen Raum umgehen sollen.

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