Dortmund hält trotz Kritik an Kovač fest – Champions-League-Traum bleibt

Luisa Klein
Luisa Klein
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Dortmund hält trotz Kritik an Kovač fest – Champions-League-Traum bleibt

Borussia Dortmund setzt auf Niko Kovač in der Champions League Saison

Trotz wachsender Unzufriedenheit über die jüngsten Ergebnisse wird Borussia Dortmund im zweiten Teil der Saison weiterhin auf Trainer Niko Kovač setzen. Der Verein verzichtet damit auf einen Wechsel während der Winterpause. Kovač hatte vor fast einem Jahr das Amt übernommen, als Nachfolger von Nuri Şahin, und erntete seitdem sowohl Lob als auch Kritik.

Kovač war im Januar 2025 nach Şahins Abgang berufen worden. Unter seiner Führung sicherte sich Dortmund trotz eines großen Punktrückstands die Rückkehr in die Champions League. Doch die jüngsten Leistungen sorgten für scharfe Kritik – insbesondere nach Remis gegen den HSV und Bodø/Glimt sowie dem Ausscheiden im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen.

Vor der Winterpause gelang dem Team in den letzten zehn Pflichtspielen nur vier Siege. Dennoch steht Dortmund nach 15 Spieltagen auf Platz zwei der Bundesliga, neun Punkte hinter Tabellenführer FC Bayern München. Der Vereinsberater Matthias Sammer sprach sich öffentlich für Kovač aus. Er wies Forderungen nach offensiverem Fußball zurück und verwies auf frühere erfolgreiche Trainer, die mit unterschiedlichen Spielstilen Titel gewannen. Sammer betonte zudem Fortschritte unter Kovač – etwa in der Defensive, im Angriff, der körperlichen Präsenz und im Teamgeist. Er zeigt sich überzeugt, dass die Mannschaft die Qualifikation für die Champions League schaffen und sogar um Titel mitspielen kann.

Mit der Entscheidung, Kovač zu halten, führt er die Dortmunder auch in die Rückrunde. Trotz der jüngsten Schwächephase vertraut der Verein darauf, dass er die Wende schafft. Mit Sammers Rückendeckung liegt der Fokus nun darauf, den Rückstand auf den FC Bayern München zu verringern und die Champions League-Teilnahme zu sichern.