Dorothee Bär erhält Aachener Karnevalsorden für politischen Humor und Esprit
Dorothee Bär erhält den Orden gegen Tierquälerei geehrt - Dorothee Bär erhält Aachener Karnevalsorden für politischen Humor und Esprit
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär ist bei einer Karnevalsveranstaltung in Aachen mit dem Orden gegen tödlichen Ernst ausgezeichnet worden. Die seit 1950 vom Aachener Karnevalsverein verliehene Ehrung würdigt Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die Humor mit ihrem beruflichen Wirken verbinden. Zu den früheren Preisträgern zählen die ehemaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer und Helmut Schmidt.
In ihrer Dankesrede bezog sich Bär auf die jüngste Debatte um das sogenannte "städtische Landschaftsbild", die Bundeskanzler Friedrich Merz ausgelöst hatte. Merz hatte im Oktober 2025 erklärt, in den Städten bestünden weiterhin Probleme in der Migrationspolitik, und später präzisiert, seine Kritik richte sich gegen Migranten ohne dauerhaften Aufenthaltstitel, die weder arbeiteten noch sich an deutsche Regeln hielten.
Bär reagierte mit leichter Ironie und erklärte, "auf das Wort 'städtische Landschaft' komme es nicht an, wenn die Weltsicht stimmt". Zugleich lobte sie Merz dafür, gegenüber dem früheren US-Präsidenten Donald Trump "den richtigen Ton" gefunden zu haben, statt nur "das zu sagen, was sich gut anhört". Mit einem scherzhaften Reim fragte sie zwischenzeitlich, welcher Politiker sich wohl für eine Reise zum Mond eignen würde – eine Anspielung auf Merz.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hielt die Laudatio auf Bär und hob hervor, wie sie selbst in ernsten Lagen eine heitere Grundhaltung bewahre. Zu Merz' ursprünglicher Aussage lagen laut verfügbaren Quellen keine offiziellen politischen Reaktionen vor.
Der Orden gegen tödlichen Ernst zelebriert weiterhin Persönlichkeiten, die Professionalität mit Esprit verbinden. Bärs Äußerungen brachten eine humorvolle Note in die anhaltende politische Diskussion ein. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Aachener Karnevalssitzung statt – ganz im Sinne der Tradition, die Leichtigkeit und Menschlichkeit im öffentlichen Leben fördert.
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