Dormagen feiert 50 Jahre Stadtverwaltung mit mehr Bürgerbeteiligung als je zuvor
Lina KochDormagen feiert 50 Jahre Stadtverwaltung mit mehr Bürgerbeteiligung als je zuvor
Dormagen feiert in diesem Jahr das 50-jährige Jubiläum seiner Stadtverwaltung – mit einem starken Fokus auf Bürgerbeteiligung. Der Stadtrat baut weiterhin Wege aus, über die Einwohnerinnen und Einwohner ihre Kommune mitgestalten können, von digitalen Instrumenten bis hin zu persönlichen Gesprächen. Die Teilhabe bleibt für Verwaltung und Bevölkerung gleichermaßen ein zentrales Anliegen.
Die Stadt bietet ein breites Spektrum an Formaten, um die Bürger einzubinden. Bürgerdialoge, Jugendbeteiligungskonzepte, ein Seniorenbeirat sowie ein Integrationsrat schaffen strukturierte Möglichkeiten, sich einzubringen. Digitale Kanäle wie die Plattform say.our ermöglichen es, Anregungen, Beschwerden und Ideen direkt an die Verwaltung zu übermitteln. Ein weiteres Tool, der Dormagener Mängelmelder, erlaubt es den Bürgerinnen und Bürgern, Probleme wie beschädigte Infrastruktur oder Missstände im öffentlichen Raum unkompliziert zu melden.
Bisherige Initiativen haben bereits sichtbare Ergebnisse gebracht. Der Bürgerhaushalt finanzierte etwa Projekte wie Lastenräder für die lokale Nutzung oder neue Willkommensschilder in den Stadtteilen. Das Format World Café – eine Methode für kollaborative Diskussionen – führte zu praktischen Lösungen wie dem Waldorf-Busservice in Straberg.
Bürgermeister Erik Lierenfeld betont die Bedeutung, die Anliegen der Bevölkerung in Entscheidungsprozesse einzubinden. Neben digitalen Plattformen setzt die Stadt auf die Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen und den direkten Austausch. Soziale Medien und weitere Online-Kanäle erweitern die Möglichkeiten zur Mitwirkung zusätzlich.
Dormagens Ansatz zur Bürgerbeteiligung verbindet digitale Innovation mit traditionellem Dialog. Während Tools wie say.our und der Mängelmelder die Rückmeldung vereinfachen, sorgen persönliche Formate dafür, dass vielfältige Stimmen Gehör finden. Die laufenden Projekte der Stadt zeigen, wie die Einbindung der Bürger ihre Entwicklung direkt prägt.






