19 April 2026, 14:21

DKMS revolutioniert Stammzellspende: Einfacher, schneller, lebensrettend

Weißer Hintergrund mit fettem grünem Text, der "einmaliger Unterstützung Pioneering Biopharma." lautet

DKMS revolutioniert Stammzellspende: Einfacher, schneller, lebensrettend

Vor 30 Jahren war die Stammzellspende in der Öffentlichkeit kaum ein Thema. Heute ist das Bewusstsein dafür deutlich gestiegen – nicht zuletzt dank Organisationen wie der DKMS. Mit über 12 Millionen registrierten Spenderinnen und Spendern weltweit erweitert die gemeinnützige Organisation weiterhin ihre Reichweite und vereinfacht gleichzeitig die Anmeldung.

Die DKMS hat die Registrierung so einfach wie nie zuvor gemacht: Interessierte können sich online anmelden, erhalten ein Set nach Hause und schicken es portofrei zurück. Auch das Spendeverfahren selbst hat sich weiterentwickelt. Inzwischen erfolgen rund 90 Prozent der Spenden über die Entnahme von Stammzellen aus dem peripheren Blut – eine weitaus weniger belastende Methode als früher.

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Vanessa Nisanat Knauer, studentische Mitarbeiterin im Team Unternehmenskommunikation der DKMS, hat diese Veränderungen hautnah miterlebt. Vor vier Jahren stieg sie bei der Organisation ein, nachdem sie drei Jahre im Fundraising für Ärzte ohne Grenzen gearbeitet hatte. Aktuell studiert sie Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln, bleibt aber weiter engagiert, wenn es darum geht, über Stammzellspenden aufzuklären.

Für Knauer ist die wachsende Bereitschaft junger Menschen, sich registrieren zu lassen, ein echter Hoffnungsschimmer. Sie betont dabei die Bedeutung genetischer Vielfalt in den Spenderdateien – ein entscheidender, aber oft vernachlässigter Faktor. Diversere Spenderpools erhöhen die Chancen auf passende Matches für Patientinnen und Patienten, doch in der öffentlichen Diskussion wird das Thema noch zu selten thematisiert.

Die DKMS setzt sich weiterhin für mehr Aufklärung und bessere Zugänglichkeit bei der Stammzellspende ein. Das Online-Registrierungssystem und die vereinfachten Spendemethoden haben bereits Millionen in das Netzwerk gebracht. Mit jedem weiteren Eintrag steigen die Aussichten, lebensrettende Spender für schwerkranke Menschen zu finden.

Quelle