Dieter Hecking bricht sein Schweigen: Warum seine Entlassung beim VfL Bochum bis heute nachwirkt

Lina Koch
Lina Koch
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Eine Gruppe von Männern in ähnlichen Kostümen steht vor einer Wand, mit Spielern und Trainern auf dem Boden davor und einer Menge dahinter.Lina Koch

Hecking: 'Entlassung in Bochum war respektlos' - Dieter Hecking bricht sein Schweigen: Warum seine Entlassung beim VfL Bochum bis heute nachwirkt

Dieter Hecking wurde im September 2024 als Trainer des VfL Bochum abberufen – ein Vorgang, den er als respektlos bezeichnete. Der Verein verpflichtete anschließend Uwe Rösler, der die Mannschaft seitdem auf einen Platz im Mittelfeld der Tabelle führte. Hecking hat sich nun erstmals offen über seine Entlassung und seine Zukunftspläne geäußert.

Die Nachricht von seiner Freistellung erhielt Hecking am Telefon, statt in einem persönlichen Gespräch mit den Vereinsverantwortlichen. Später kritisierte er die Entscheidung als unnötig und verwies darauf, dass Bochum unter seiner Führung bisher Stabilität und Kontinuität geschätzt habe.

Seit Heckings Abgang hat sich der VfL Bochum unter Rösler verbessert. Nach einem schwachen Saisonstart belegt das Team nun den 10. Platz in der Liga.

Für die Zukunft schließt Hecking eine Rückkehr auf die Trainerbank nicht aus. Er verglich das Coaching mit einer Sucht und deutete sogar an, sich eine Rolle bei einer Nationalmannschaft vorstellen zu können. Allerdings würde er nur Angebote in Europa annehmen, wo Deutsch oder Englisch gesprochen wird. Anfragen aus Ländern wie Saudi-Arabien oder Dubai lehnte er aus politischen Gründen ab.

Heckings Abschied von Bochum bleibt umstritten – vor allem wegen der Art und Weise, wie er vollzogen wurde. Unterdessen hat sich der Verein unter der neuen Führung stabilisiert. Der ehemalige Trainer prüft derzeit seine Optionen, bleibt aber offen für künftige Aufgaben im Fußball.