Christian Keller blickt gelassen auf seinen Abschied beim 1. FC Köln zurück

Luisa Klein
Luisa Klein
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Eine Gruppe von Fussballspielern in Helmen und Stiefeln geht eine Straße mit Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund entlang.Luisa Klein

Christian Keller blickt gelassen auf seinen Abschied beim 1. FC Köln zurück

Christian Keller, der ehemalige Sportdirektor des 1. FC Köln, hat sich offen über seinen Abschied vom Verein und den kürzlichen Aufstieg der Mannschaft geäußert. Seine Entlassung erfolgte kurz vor der Rückkehr des Teams in die Bundesliga. Trotz des Timings hegt Keller keinen anhaltenden Groll gegen den Klub.

Keller teilte zudem seine Einschätzungen zum aktuellen Trainer Lukas Kwasniok und zur Zukunft des jungen Spielers Said El Mala unter der neuen Führung mit.

Keller wurde vom 1. FC Köln nach einem 1:1 gegen den SSV Jahn Regensburg freigestellt. Gleichzeitig verließ Cheftrainer Gerhard Struber den Verein. Trotz dieser Abgänge gelang dem Team kurz darauf der Aufstieg.

Keller ist überzeugt, dass der Aufstieg auch unter Strubers Führung gelungen wäre. Er hinterfragte die Entscheidung, einen Trainer wegen einer einzigen verpassten Chance zu entlassen, und hielt solchen Druck für unverhältnismäßig.

Mit Lukas Kwasniok an der Spitze erwartet Keller nun, dass Said El Mala häufiger zum Einsatz kommt. Er anerkennt die Fortschritte des jungen Spielers, hält einen festen Stammplatz aber nicht für selbstverständlich. Stattdessen sollte sich El Mala seiner Meinung nach durch Leistung beweisen.

Für die Zukunft gibt Keller zu, dass ihn eine Rückkehr in den Profifußball reizt. Bisher habe sich jedoch keine passende Position ergeben. Derweil lotet er Möglichkeiten in der Selbstständigkeit aus und hat sogar Angebote für eine Geschäftsführerposition aus Branchen außerhalb des Sports erhalten.

Kellers Abschied vom 1. FC Köln hinderte den Verein nicht am Aufstieg. Seine Äußerungen zeigen Vertrauen in die Entwicklung des Teams unter Kwasniok – besonders im Hinblick auf Nachwuchstalente wie El Mala.

Aktuell bleibt Keller offen für künftige Chancen im Fußball, denkt aber auch über Wege jenseits des Vereinsmanagements nach.