CDU stoppt Schulbau-Debatten in Solingen – warum Eltern und Schüler jetzt mitreden sollen
Luisa KleinCDU stoppt Schulbau-Debatten in Solingen – warum Eltern und Schüler jetzt mitreden sollen
Die CDU-Fraktion im Solinger Stadtrat hat eine Verzögerung der Diskussionen über zusätzliche Investitionen in den Schulbau begrüßt. Die Parteimitglieder argumentierten, dass die Pause verhindern werde, Schulen in politischen Debatten gegeneinander auszuspielen.
Daniel Flemm, Fraktionsvorsitzender der CDU, kritisierte Bürgermeister Tim Kurzbach dafür, keine klare Haltung in der Angelegenheit zu beziehen. Er warf dem Bürgermeister vor, Verantwortung abzuwälzen, statt selbst zu handeln.
Die CDU schlug vor, dass alle Schulen, die dringend Investitionen benötigen, unverzüglich berücksichtigt werden sollten. Ihr bildungspolitischer Sprecher, Torsten Küster, betonte die Bedeutung der Einbindung von Eltern- und Schülervertretern in die künftige Planung.
Die Partei forderte zudem, dass sich Bürgermeister Kurzbach direkt mit den betroffenen Schulen austausche. Er solle sich nicht auf die Bekanntgabe von Fördermitteln beschränken, sondern an inhaltlichen Gesprächen teilnehmen.
Laut CDU muss das Thema Schulbau eine absolute politische Priorität bleiben. Ziel sei es, allen Schulformen in Solingen gerechte Berücksichtigung zukommen zu lassen und zu verhindern, dass Schulen zu politischen Spielbällen werden.
Die CDU rief zu einer Zusammenarbeit zwischen Kommunalpolitikern, Schulvertretern und betroffenen Bürgern auf. Abschließend betonte die Partei, dass Entscheidungen über Solinger Schulen gemeinsam mit denen getroffen werden sollten, die direkt von den Veränderungen betroffen sind.
