CDU Solingen wirft Oberbürgermeister Kurzbach Intransparenz beim Zentrum für verfolgte Künste vor
Luisa KleinCDU Solingen wirft Oberbürgermeister Kurzbach Intransparenz beim Zentrum für verfolgte Künste vor
Die CDU-Fraktion in Solingen hat Bedenken gegen die Äußerungen von Oberbürgermeister Tim Kurzbach zum Zentrum für verfolgte Künste geäußert. Seine Aussagen seien irreführend und mangelten in zentralen Punkten an Transparenz, so die Kritik.
Die Christdemokraten werfen Kurzbach vor, ohne Absprache mit dem zuständigen Ausschuss Ankündigungen zum Projekt getroffen zu haben. Ungeklärte Fragen zur Finanzierung und zum Denkmalschutz werden als gravierende Lücken im Konzept benannt.
Zudem übt die Partei scharfe Kritik an der Zwischenlagerung der Solinger Kunstsammlung in der alten Sparkasse in Gräfrath, die sie als unzureichende Dauerlösung ansieht. Darüber hinaus fordert sie vor weiteren Schritten klare Antworten zur Sanierung des Zentrums für verfolgte Künste.
Kurzbach hatte angedeutet, die Stadt könne den Ausbau des Zentrums ohne Einbindung städtischer Gremien finanzieren. Die CDU besteht jedoch darauf, zunächst die Zukunft des Solinger Kunstmuseums zu klären. Nun drängt sie auf Aufklärung in der nächsten Sitzung des Kulturausschusses.
Alle offenen Fragen müssten vor einer weiteren Debatte geklärt werden, betont die Union. Im Fokus stehen die Sicherung einer soliden Finanzierung, der Denkmalschutz sowie eine dauerhafte Bleibe für die Kunstsammlung. Die nächste Ausschusssitzung wird für die Lösung dieser Konflikte entscheidend sein.






