CDU Solingen warnt: Schulsekretariate am Limit – Personalnot droht Unterrichtsqualität zu gefährden
Julian LangCDU Solingen warnt: Schulsekretariate am Limit – Personalnot droht Unterrichtsqualität zu gefährden
Die CDU in Solingen fordert dringende Maßnahmen, um den Personalmangel in Schulsekretariaten zu beheben. Die aktuelle Finanzierungs- und Personalstruktur, die seit 2012 unverändert geblieben ist, entspreche nicht mehr den wachsenden Anforderungen an Schulen heute, so die Kritik.
Die Schulverwaltungen in Solingen ächzen unter einer immer größeren Arbeitsbelastung. Die Aufgaben sind durch die Folgen der Pandemie, Inklusionsbemühungen, internationale Klassen, die Digitalisierung, steigende Schülerzahlen und Lehrkräftemangel deutlich angewachsen. Die jüngste Kündigung einer Schulleiterin hat die prekären Arbeitsbedingungen erneut in den Fokus gerückt.
Die Berechnungsgrundlage für die Personalstunden wurde seit über einem Jahrzehnt nicht mehr angepasst. Schulleitungen bewältigen administrative Aufgaben oft im Alleingang – obwohl längst klar ist, dass zusätzliche Unterstützung nötig wäre. Das CDU-Mitglied Küster betonte, dass Sekretariate nicht mit Minimalpersonal arbeiten dürften, sondern angemessene Personalkapazitäten benötigten.
Die CDU-Fraktion bleibt entschlossen, zügige Lösungen voranzutreiben. Küster appellierte zudem an den Oberbürgermeister, sich vor Ort ein Bild von den täglichen Herausforderungen der Schulen zu machen. Die unzureichende Finanzierung – eine kommunale Aufgabe – beeinträchtige die Unterrichtsqualität und reduziere die Zeit, die für die Förderung der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehe.
Die Partei besteht darauf, die Schulverwaltungen zukunftsfähig aufzustellen. Ohne aktualisierte Personalmodelle und mehr Ressourcen werde die administrative Belastung die Schulen weiter überlasten. Der Aufruf zum Handeln zielt darauf ab, dass Schulen ihre wachsenden Aufgaben künftig effektiv bewältigen können.






