10 April 2026, 22:16

Bundesverdienstkreuz für Ute Schallenberg: Ein Leben für Musik und Gemeinschaft

Ein Plakat mit einem Zitat von Moustafa H. Ägypten, das besagt: "Es ist ein Aufruf an Individuen, sich auf einige gemeinsame Werte zu einigen, die sie in Harmonie verbinden" neben musikalischen Symbolen.

Bundesverdienstkreuz für Ute Schallenberg: Ein Leben für Musik und Gemeinschaft

Ute Schallenberg aus Isselhorst ist mit dem Bundesverdienstkreuz für ihr jahrzehntelanges Engagement in der Gemeinde- und Kirchenmusik ausgezeichnet worden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte die Ehrung in Würdigung ihres unermüdlichen Einsatzes. Schallenberg selbst bezeichnete die Auszeichnung jedoch nicht als persönlichen Erfolg, sondern als gemeinsame Leistung.

In einer großen Pfarrersfamilie mit sieben Geschwistern aufgewachsen, sang Schallenberg bereits als Kind im Kirchenchor und wurde später Presbyterin. Ihre Leidenschaft für Musik führte dazu, dass sie den Förderverein für Kirchenmusik mitgründete und viele Jahre lang leitete, wodurch sie dessen Entwicklung maßgeblich prägte.

In den 1980er-Jahren setzte sie sich erfolgreich für die Schaffung einer hauptamtlichen Kantorenstelle in Isselhorst ein. Ohne ihr Engagement hätte die lokale Kirchenmusikszene nicht ihren heutigen Standard erreicht. Darüber hinaus wirkte sie als Vorstandsmitglied im Isselhorster Heimatverein mit.

Als 2020 jesidische Familien in Niehorst ankamen, unterstützte Schallenberg sie mit praktischer Hilfe. Zudem gründete sie einen kleinen Kinderchor, um den Neuankömmlingen das Ankommen zu erleichtern. Ihr Wirken hat sowohl das kulturelle als auch das soziale Leben in der Region nachhaltig geprägt.

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Das Bundesverdienstkreuz unterstreicht Schallenbergs lebenslanges Engagement für andere. Ihre Initiativen in den Bereichen Musik, Gemeinschaftsförderung und Integration haben das Leben vieler Menschen in Isselhorst bereichert. Die Auszeichnung spiegelt ihre Überzeugung wider, dass Fortschritt durch gemeinschaftliches Handeln und nicht durch individuelle Anerkennung entsteht.

Quelle