Bundesverdienstkreuz für Essenerin Susanne Buers – ein Leben für Inklusion und Familien

Luisa Klein
Luisa Klein
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Ein Mann im Rollstuhl hält ein Transparent vor einem Gebäude, umgeben von einer Gruppe von Menschen, einem Metalltor, einem Schild, Fahrzeugen auf der Straße, einem Straßenschild, Bäumen und einem bewölkten Himmel.Luisa Klein

Bundesverdienstkreuz für Essenerin Susanne Buers – ein Leben für Inklusion und Familien

Susanne Buers ist mit der höchsten Auszeichnung Deutschlands für ihr lebenslanges Engagement in sozialen Belangen geehrt worden. Am 23. Januar 2026 überreichte ihr Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen das Bundesverdienstkreuz. Die Auszeichnung würdigt ihren unermüdlichen Einsatz für Kinder mit Behinderungen und ihre Familien über viele Jahre hinweg.

Seit Jahrzehnten setzt sich Buers für bessere Lebensbedingungen und mehr Inklusion ein. Als Vorsitzende des Familienrats der Franz-Sales-Werkstätten GmbH, einem Posten, den sie seit 2013 innehat, spielt sie eine zentrale Rolle bei der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Die Organisation hilft Betroffenen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Oberbürgermeister Kufen hob in seiner Rede ihre fachliche Kompetenz, ihren Einsatzwillen und ihre Einfühlungsgabe hervor. Er betonte, wie sehr ihr Wirken das Leben vieler Familien verbessert habe. Buers entwickelte zudem den praktischen Ratgeber ‘Gut zu wissen für Eltern und Betreuungspersonen’ und gibt ihr Wissen an andere Interessensvertretungen weiter. Der 1951 gestiftete Verdienstorden wurde bisher über 260.000 Mal verliehen. Er umfasst acht Stufen, ist jedoch nicht mit einer finanziellen Zuwendung verbunden. Ausgezeichnet werden Personen, die sich in herausragender Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben.

Buers’ Arbeit prägt weiterhin politische Maßnahmen und Unterstützungsnetzwerke für Familien mit behinderten Kindern. Ihre Würdigung unterstreicht, welch nachhaltige Wirkung langjähriges Engagement für faire Chancen entfalten kann. Gleichzeitig lenkt die Auszeichnung den Blick auf den anhaltenden Bedarf an Inklusion und barrierefreien Angeboten.