Brighton jagt 1. FC Kölns Stürmer-Talent Said El Mala – doch der Klub blockt ab

Luisa Klein
Luisa Klein
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Ein Mann steht auf einem Fußballfeld mit verschränkten Armen, trägt eine schwarze Jacke und Hose und hat im Hintergrund einen Zaun, eine Treppe und eine Wand.Luisa Klein

Brighton jagt 1. FC Kölns Stürmer-Talent Said El Mala – doch der Klub blockt ab

Brighton & Hove Albion drängt auf Verpflichtung von Said El Mala

Brighton & Hove Albion gibt im Transferfenster dieses Sommers alles, um Said El Mala vom 1. FC Köln zu verpflichten. Der Stürmer des Bundesligisten wird seit Monaten mit einem Wechsel in die Premier League in Verbindung gebracht, doch der deutsche Klub lehnte bisher alle Angebote ab. Die angespannten Beziehungen zwischen dem Spieler und seinem aktuellen Trainer, Lukas Kwasniok, heizen die Spekulationen über seine Zukunft zusätzlich an.

Erste Andeutungen über einen möglichen Abschied machte El Mala bereits Ende Januar, als er durchblicken ließ, dass er sich einen Wechsel nach England vorstellen könnte. Brighton legte daraufhin ein offizielles Angebot vor, das Medienberichten zufolge zwischen 25 und 30 Millionen Euro plus Boni liegen soll. Die Verantwortlichen des 1. FC Köln – darunter Sportdirektor Thomas Kessler – wiesen den Vorschlag jedoch umgehend zurück.

Der 20-Jährige hat unter Kwasniok bisher keinen Stammplatz erobern können. In dieser Saison kam er auf 21 Einsätze, stand dabei jedoch nur neunmal in der Startelf und wurde in zwölf weiteren Partien eingewechselt. Trotz der begrenzten Spielzeit steuerte er sieben Tore und drei Vorlagen bei und bestätigte damit sein großes Potenzial. Schon in der vergangenen Saison schrieb er Geschichte: Als jüngster Spieler in Europas Top-Fünf-Ligen erzielte er vier Tore und bereitete zwei weitere vor – alles als Einwechselspieler. Zudem brach er mit sieben Bundesliga-Toren als U20-Spieler einen Rekord und übertrumpfte damit sogar die frühen Leistungen von Lukas Podolski.

Die Beziehung zwischen El Mala und Kwasniok ist zunehmend belastet. Im Dezember sorgten Äußerungen des Trainers für Verärgerung im Umfeld des Spielers, als er andeutete, El Mala könnte sich für bestimmte Aufgaben zu wichtig nehmen. Die anhaltenden Transfergerüchte verschärfen die Spannungen weiter. Dennoch werden beide am kommenden Montag gemeinsam auf dem Kölner Karnevalswagen auftreten – eine demonstrative Show der Einheit nach außen.

Brighton bleibt entschlossen, nicht nur El Mala, sondern auch seinen Bruder in diesem Transferfenster zu verpflichten. Vorerst bleibt der junge Stürmer jedoch beim 1. FC Köln – zumindest bis ein neues Angebot den Klub zum Handeln zwingt.

Die Zukunft El Malas bleibt ungewiss, während Brighton weiter um ihn wirbt. Der 1. FC Köln zeigt sich bisher kompromisslos, doch die begrenzte Spielzeit des Spielers und die wachsenden Konflikte mit Kwasniok könnten eine Entscheidung beschleunigen. Sollte ein neues Angebot eintreffen, steht der Klub möglicherweise vor einer schwierigen Wahl über eines seiner größten Talente.