Borbet-Mitarbeiter kämpfen in Solingen um ihre Arbeitsplätze und Zukunft
Lina KochBorbet-Mitarbeiter kämpfen in Solingen um ihre Arbeitsplätze und Zukunft
Beschäftigte des Borbet-Werks in Solingen kämpfen um ihre Arbeitsplätze, nachdem das Unternehmen die Schließung des Standorts bekannt gegeben hat. Seit mehr als zehn Tagen versammeln sie sich täglich um 13:00 Uhr zu einer Mahnwache, um die Werksstilllegung zu verhindern. Die Entscheidung für die Schließung fiel während des Übergangsjahres 2022/2023.
Eine Delegation mit den SPD-Ko-Vorsitzenden Manfred Ackermann und Sabine Vischer-Kippenhahn sowie Servet Köksal und Dilek Engin besuchte die Belegschaft, um Solidarität zu zeigen. Ackermann sprach den Arbeiterinnen und Arbeitern Mut zu und betonte die Sorgen um ihre private Existenz sowie den Verlust der kollegialen Gemeinschaft durch die Standortsaufgabe.
Vischer-Kippenhahn forderte das Unternehmen auf, die Entscheidung zurückzunehmen, und unterstrich die Bedeutung Solingens als Wirtschaftsstandort. Die Beschäftigten und ihre Familien setzen ihre Proteste entschlossen fort – ihr Ziel: die Zukunft ihrer Arbeitsplätze zu sichern.
Die geplante Werksschließung bleibt ein Streitpunkt für die Belegschaft und lokale Vertreter. Die täglichen Kundgebungen und die politische Unterstützung zeigen den Zusammenhalt der Gemeinschaft. Bisher hat das Unternehmen die Forderungen nach einer Überprüfung der Entscheidung nicht beantwortet.
