"Bochum Total 2025" startet mit Musik, Massen und scharfen Waffenkontrollen
Luisa Klein"Bochum Total 2025" startet mit Musik, Massen und scharfen Waffenkontrollen
Bochums Innenstadt wird heute zum riesigen Open-Air-Musikfestival – „Bochum Total 2025“ startet
Vier Tage lang verwandelt sich das Zentrum der Ruhrgebietsstadt in eine große Freiluftbühne, die Hunderttausende Besucher anziehen wird. Doch neben dem Feiern setzen die Behörden auf strenge Sicherheitsvorkehrungen: Während des Festivals gilt ein umfassendes Waffenverbot.
Auf mehreren Bühnen beginnen heute die Live-Auftritte, während die Veranstalter betonen, ein sicheres Umfeld für alle Gäste zu schaffen. Gemäß § 42 des deutschen Waffengesetzes sind Schusswaffen, Pfefferspray und Messer bei öffentlichen Veranstaltungen dieser Art untersagt. Die Polizei wird das Verbot konsequent durchsetzen – Ausnahmen gibt es nicht.
Ein mobiler Polizeiposten wird während des gesamten Festivals in der Nähe der Viktoriastraße und am Marienplatz eingerichtet sein. Beamte stehen dort für Sicherheitsfragen und Auskünfte zur Verfügung. Besonders emotional wird die Veranstaltung in diesem Jahr für die Bochumer Polizei: Irmchen, der beliebte Polizei-Smart, absolviert hier ihren letzten offiziellen Einsatz.
Über 15 Jahre lang war das kleine Fahrzeug im Dienst der Bochumer Polizei im Einsatz – nach diesem Wochenende geht es in den Ruhestand. Anschließend wird Irmchen in einem Polizeimuseum ausgestellt. Ihr Abschied bei „Bochum Total 2025“ verleiht den Sicherheitsmaßnahmen eine persönliche Note.
Vier Tage lang verbindet das Festival Musik, Menschenmassen und verschärfte Kontrollen. Das Waffenverbot bleibt während der gesamten Veranstaltung in Kraft, die Polizei überwacht die Einhaltung. Für viele Besucher wird das Event auch eine Gelegenheit, sich von Irmchen zu verabschieden, bevor sie in den Ruhestand geht.






