BMBF-Projekt "KLUG" unterstützt Unternehmen bei der digitalen Transformation bis 2027
Lina KochBMBF-Projekt "KLUG" unterstützt Unternehmen bei der digitalen Transformation bis 2027
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Projekt „KLUG“ ins Leben gerufen, um Unternehmen bei der Einführung digitaler Technologien zu unterstützen. Die Initiative zielt darauf ab, neue Lösungen für die Entwicklung wertebasierter Geschäftsmodelle in Industrieunternehmen zu schaffen. Finanziert wird das Vorhaben aus dem BMBF-Programm „Zukunft der Wertschöpfung“.
Offiziell gestartet ist das „KLUG“-Projekt im Januar 2024 mit einem Budget von rund 3,7 Millionen Euro über einen Zeitraum von drei Jahren. Geleitet wird es von der Universität Paderborn; als Projektkoordinatorin fungiert Professorin Iris Gräßler vom Heinz-Nixdorf-Institut.
Dem Konsortium gehören Partner aus den Bereichen Technologie, Bildung und Industrie an. Zu den zentralen Akteuren zählen PerFact Innovation, das sich auf KI-gestützte Prozessdatenanalyse spezialisiert hat, sowie der Lehrstuhl für Wirtschaftsrecht der Universität Paderborn, der für die rechtliche Compliance sorgt und einen Leitfaden zur rechtskonformen Handhabung von Daten und Technologien erarbeitet.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen drei Schwerpunkte: die Unterstützung von Unternehmer:innen bei der Strategieentwicklung, die Auswahl entscheidender digitaler Technologien sowie der Aufbau operativer Kompetenzen. Industriepartner wie Harting Applied Technologies, Michael Weinig und eShoppen Germany erproben die praktische Anwendung des Projekts anhand realer Fallstudien.
Das „KLUG“-Projekt läuft bis 2027 und hat zum Ziel, Industrieunternehmen mit den notwendigen Werkzeugen und dem Wissen für die digitale Transformation auszustatten. Die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Technologieanbietern und Industrie stellt sicher, dass die entwickelten Lösungen sowohl innovativ als auch praxistauglich sind.






