Betrunkener droht Restaurant mit scharfer Handgranate – Prozess läuft

Lina Koch
Lina Koch
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Eine Hand mit Hammer und Sichel erreicht ein Gebäude, mit der Aufschrift "Zachvati-li te zanynes" oben, was Dringlichkeit und Gefahr suggeriert.Lina Koch

Handgranaten-Drohung in Bielefeld - Angeklagter schweigt - Betrunkener droht Restaurant mit scharfer Handgranate – Prozess läuft

Betrunkener Mann droht Arminia Bielefeld in der Nähe mit scharfer Handgranate – Prozess begonnen

Im vergangenen Oktober bedrohte ein schwer alkoholisierter Mann ein Restaurant in der Nähe der Arminia Bielefeld mit einer scharfer Handgranate. Er forderte Wodka, bevor er von der Polizei angeschossen und festgenommen wurde. Nun hat der Prozess gegen ihn begonnen – der Angeklagte schwieg am ersten Verhandlungstag.

Der Vorfall ereignete sich am 26. Oktober 2025 im Bielefelder Stadtteil Sennestadt. Der Mann betrat das Lokal, erklärte "Ich will sterben" und verlangte unter Vorhalt der Granate Wodka. Das Personal reichte ihm zunächst eine Flasche, woraufhin er das Restaurant verließ. Kurze Zeit später kehrte er jedoch mit dem Sprengkörper zurück.

Die Polizei bestätigte, dass es sich um eine scharfe Granate mit funktionsfähigem Sprengsatz handelte. Bei der Festnahme schossen Beamte dem Mann ins Bein, wobei er schwer verletzt wurde. Ihm wird nun ein Verstoß gegen das deutsche Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen.

Der Prozess begann kürzlich, doch der Angeklagte äußerte sich am ersten Tag nicht. Die Verhandlungen sollen bis zum 20. März fortgesetzt werden, darunter zwei weitere Termine.

Das Gericht wird über die rechtlichen Konsequenzen entscheiden, die von Geldstrafen bis zu Haftstrafen reichen können. Das Urteil hängt von der Schwere der Vorwürfe und möglichen Berufungen ab. Nähere Angaben zu den drohenden Strafen wurden bisher nicht gemacht.