Bergischer HC kämpft sich in Unterzahl bis an die Grenze – doch Lemgo bleibt eiskalt
Julian LangBergischer HC kämpft sich in Unterzahl bis an die Grenze – doch Lemgo bleibt eiskalt
Bergischer HC zeigt starke Leistung unter Trainer Jamal Naji – knappe Niederlage gegen TBV Lemgo Lippe
In einem hart umkämpften Handball-Bundesliga-Duell lieferte der Bergische HC unter Trainer Jamal Naji eine seiner besten Leistungen ab. Trotz eines Großteil des Spiels in Unterzahl kämpfte das Team den TBV Lemgo Lippe bis an die Grenze, bevor es am Ende mit 25:28 (14:13) unterlag. Die Partie war geprägt von dramatischen Wendungen, bei denen der Bergische HC fast für eine Überraschung gesorgt hätte.
Die Gastgeber begannen stark: Elias Scholtes traf fünfmal in der ersten Halbzeit, während Lars Kooij, Sören Steinhaus und Yannick Fraatz die Führung auf 12:9 ausbauten. Mit einem 14:13 zur Pause ging der Bergische HC vorne in die Kabine – doch das Team musste in drei Spielabschnitten mit einem Spieler weniger auskommen.
Nach dem Seitenwechsel hielt der Bergische HC den Druck aufrecht und stand kurz vor einem Sensationserfolg. Noah Beyers Ausgleichstreffer zum 23:23 hielt die Hoffnung am Leben. Doch Lemgos Nervenstärke in den entscheidenden Momenten machte den Unterschied: Die Gäste nutzten weniger eigene Fehler, um sich knapp abusetzen.
In den Schlussminuten zog Lemgo davon und sicherte sich mit 28:25 den Sieg. Co-Trainer Markus Putz führte später die eigenen Patzer in kritischen Phasen als entscheidend für die Niederlage an.
Trotz einer engagierten Leistung bleibt der Bergische HC ohne Punkte. Dass das Team selbst in Unterzahl einem starken Lemgo-Parade antreten konnte, unterstreicht die Fortschritte unter Naji. Das Ergebnis zeigt jedoch auch, wie eng die Unterschiede an der Spitze des deutschen Handballs sind.






