Bergisch Gladbachs neues Rathaus verzögert sich – doch wird es zum digitalen und grünen Vorzeigeprojekt

Lina Koch
Lina Koch
1 Min.
Ein Rathaus umgeben von Gebäuden, Straßenmasten, Straßenlaternen, Namensschildern, Kraftfahrzeugen, Absperrgittern, Stühlen, Topfpflanzen, Bäumen und einem bewölkten Himmel.Lina Koch

Bergisch Gladbachs neues Rathaus verzögert sich – doch wird es zum digitalen und grünen Vorzeigeprojekt

Bergisch Gladbach veröffentlicht dritten Fortschrittsbericht zum Neubau der Bundesagentur für Arbeit

Das neue Rathaus befindet sich nun in der finalen Bauphase sowie in der Innenausbau- und Ausstattungsphase. Aufgrund unerwarteter statischer Herausforderungen wurde zudem ein angepasster Fertigstellungstermin bestätigt.

Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Modernisierung des Gebäudes sowie die Optimierung der Abläufe. Die Fassade wird energetisch saniert, während das Innere für vollständig digitale Arbeitsprozesse konzipiert wird. Bereits 95 Prozent der Fachbereiche arbeiten mit elektronischen Akten, und nahezu alle bestehenden Unterlagen wurden digitalisiert.

Zu den energetischen und technischen Aufwertungen zählen eine Wärmepumpe, eine intelligente Gebäudeautomation, Photovoltaik-Anlagen sowie begrünte Dachflächen. Diese Maßnahmen sollen das Rathaus langfristig nachhaltiger machen.

Der Fertigstellungstermin wurde aufgrund unerwarteter statischer Arbeiten auf den 15. Oktober 2026 verschoben. Zudem wurden zusätzliche Maßnahmen in Höhe von etwa 1,64 Millionen Euro umgesetzt. Über die 25-jährige Mietdauer hinweg werden die Mietanpassungen voraussichtlich rund 3,56 Millionen Euro betragen.

Neue Terminvereinbarungs- und Serviceoptionen sollen 2026 vor der vollständigen Einführung getestet werden.

Das neue Rathaus wird papierlose Prozesse, energieeffiziente Systeme und modernisierte Dienstleistungen bieten. Der angepasste Zeitplan und die zusätzlichen Kosten spiegeln den Umfang der Aufrüstung wider. Die schrittweise Einführung der aktualisierten Services ist ab kommendem Jahr geplant.