Bergisch Gladbach gedenkt des Holocaust mit Vorträgen und Aktionen im Januar 2026

Luisa Klein
Luisa Klein
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Ein geräumiger Raum im Nationalmuseum der Tschechischen Republik Holocaust-Gedenkstätte, mit zahlreichen Tischen und Bänken, einem Teppichboden, Wänden, Treppen mit Geländern und Deckenleuchten.Luisa Klein

Bergisch Gladbach gedenkt des Holocaust mit Vorträgen und Aktionen im Januar 2026

Bergisch Gladbach gedenkt des Internationalen Holocaust-Gedenktags mit einer Reihe von Veranstaltungen Ende Januar. Der Verein für Demokratie und Vielfalt Bergisch Gladbach organisiert einen Gedenkvortrag, während lokale Aktivist:innen einen Informationsstand betreiben. Beide Angebote zielen darauf ab, das Bewusstsein für die Verbrechen des Holocaust zu schärfen und zur Auseinandersetzung mit dessen Vermächtnis anzuregen.

Am 27. Januar 2026 hält der Historiker Roland Vossebrecker einen Vortrag mit dem Titel „Darum habe ich immer versucht, nicht zu genau hinzuschauen“. Die Veranstaltung findet ab 19:30 Uhr im Gemeinschaftscafé Himmel un Ääd statt und lotet aus, wie die Gesellschaft heute auf sinnvolle Weise an die Opfer des Holocaust erinnern kann. Der Eintritt ist frei, die Plätze sind jedoch begrenzt – eine vorherige Online-Anmeldung ist erforderlich.

Bereits im Vorfeld richten der Verein und die Initiative „Omas gegen Rechts“ am 24. Januar und am 31. Januar von 10:00 bis 13:00 Uhr einen Informationsstand in der Fußgängerzone ein. Interessierte können sich dort über den Holocaust-Gedenktag informieren und erfahren, warum der Kampf gegen rechtsextreme Ideologien bis heute entscheidend bleibt. Der Vortrag ist Teil einer breiter angelegten Initiative, die Bürger:innen zum Dialog über Geschichte, Erinnerung und Verantwortung einlädt. Auch Dr. Sabine Hornemann wird als Rednerin zum Programm beitragen, die genauen Inhalte ihres Beitrags stehen jedoch noch nicht fest.

Die Veranstaltungen bieten den Einwohner:innen Bergisch Gladbachs die Möglichkeit, sich durch öffentliche Diskussionen und persönliche Reflexion mit der Holocaust-Aufklärung auseinanderzusetzen. Durch freien Eintritt und einfache Online-Anmeldung soll eine große Teilhabe ermöglicht werden. Die Organisator:innen hoffen, dass die Initiativen das lokale Engagement für Demokratie und Erinnerungskultur stärken.