Bayer Leverkusen verzichtet auf Karneval 2025 – Trainer setzt auf Champions-League-Fokus
Nach 4:0-Sieg gegen St. Pauli: Hjulmand verhängt Faschingsverbot - Bayer Leverkusen verzichtet auf Karneval 2025 – Trainer setzt auf Champions-League-Fokus
Bayer Leverkusens Spieler verpassen in diesem Jahr den Kölner Karneval 2025 – nach einem Verbot ihres Trainers. Die Entscheidung fiel kurz nach dem 4:0-Sieg gegen den FC St. Pauli. Mittelfeldspieler Jonas Hofmann plant jedoch, seinen Mannschaftskollegen trotzdem ein Stück der lokalen Tradition näherzubringen.
Der Karneval selbst ist tief in der Geschichte Kölns verwurzelt und verbindet Satire, Rebellion und Gemeinschaft. Seit über 200 Jahren verwandelt er die Stadt in ein Spektakel aus Umzügen, Kostümen und Straßenaufführungen – alles unter der Herrschaft von Prinz Karneval.
Trainer Kasper Hjulmand ließ keinen Zweifel: Für seine Mannschaft gibt es keinen Karneval. Nach dem Sieg gegen St. Pauli wies er die Spieler an, zu Hause zu bleiben und sich auf die Erholung zu konzentrieren. Seine Priorität liegt auf der Vorbereitung für das bevorstehende Champions League-Duell gegen Olympiakos Piräus.
Hofmann jedoch möchte etwas vom Karnevalsgeist teilen. Er gab zu, dass einige Teamkollegen die Ankunft verkleideter Fans vielleicht seltsam finden könnten – angesichts der einzigartigen Bräuche des Festes. Um eine Brücke zu schlagen, schlug er eine kleine Feier vor, vielleicht mit einem Bier, betonte aber die Notwendigkeit von Professionalität.
Die Wurzeln des Kölner Karnevals reichen bis in die frühen 1800er Jahre zurück, als die Bevölkerung mit Satire die preußische Militärherrschaft verspottete. Daraus entwickelte sich ein strukturiertes Fest mit Umzügen wie dem Rosenmontag oder dem Geisterzug. Der Weiberfastnacht, an dem Krawatten abgeschnitten werden, und die prunkvollen Bälle am Veilchendienstag tragen zur Verwandlung der Stadt bei. Schulen, Büros und selbst Regierungsgebäude schließen, während die Straßen dem Feiern und der Herrschaft von Prinz Karneval gehören.
Diesmal werden Leverkusens Spieler die Feierlichkeiten auslassen, doch Hofmanns Geste hält den Einfluss des Karnevals lebendig. Die Mannschaft richtet ihren Fokus nun auf die Champions League – eine Gratwanderung zwischen Disziplin und einer Hommage an die lokale Kultur. Unterdessen werden Kölns Straßen von Umzügen, Gelächter und dem typisch kölschen Aufbegehren gegen den Alltagstrott erfüllt sein.
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