Bayer Leverkusen steckt in der Krise – Trainer Hjulmand zeigt seltene Wut
Bayer Leverkusen steckt in der Krise – Trainer Hjulmand zeigt seltene Wut
Bayer Leverkusens aktuelle Schwächephase sorgt für Besorgnis
Nach einem enttäuschenden Remis gegen Borussia Mönchengladbach mehren sich die Zweifel an Bayer Leverkusen. Das Team, einst eine dominierende Kraft im deutschen Fußball, sieht sich nun mit Kritik an seiner unbeständigen Leistung konfrontiert. Trainer Kasper Hjulmand zeigte sich offen frustriert und sprach von seinem "ersten richtigen Wutmoment seit Monaten".
Das Spiel gegen Gladbach offenkundigte Leverkusens anhaltende Probleme. Trotz der schwachen Tabellenposition des Gegners verpasste die Mannschaft einen wichtigen Sieg im Kampf um die Champions League-Teilnahme. Hjulmand ließ keinen Zweifel an seiner Unzufriedenheit und gab zu, selten so verärgert über die Leistung seiner Spieler gewesen zu sein.
Sportdirektor Simon Rolfes sprang dem Kader zur Seite und verwies auf den dicht gedrängten Spielplan als Hauptgrund für die aktuelle Formkrise. Selbst Spitzenmannschaften, so sein Argument, zeigten unter vergleichbarem Druck Schwächen. Gleichzeitig betonte er, die Spieler müssten sich schnell verbessern, und forderte sie auf, sich in den kommenden Wochen anzupassen und zu reifen.
Verglichen mit früheren Saisonen ist Leverkusens Abwärtstrend deutlich. In der Spielzeit 2023/24 blieb die Mannschaft in der Bundesliga ungeschlagen, gewann den DFB-Pokal und erreichte das Halbfinale der Europa League. Ein Jahr später verpassten sie die Champions League-Qualifikation komplett und landeten nur auf Platz fünf. In dieser Saison kämpften sie sich mit gerade einmal 12 Punkten – Platz 16 in der Gruppenphase – in die K.-o.-Playoffs, trotz starker Auftritte wie einem 3:0 gegen Villarreal. Die Niederlage bei Olympiakos Piräus in Griechenland legte weitere Schwächen offen.
Nun steht Leverkusen vor einer entscheidenden Phase. Rolfes hat klargestellt, dass Fortschritt unverhandelbar ist, während Hjulmands seltene Wutausbrüche wachsende Ungeduld signalisieren. Mit den Champions League-Träumen in der Schwebe muss das Team wieder Stabilität finden – oder riskiert, noch weiter hinter die eigenen Erfolge der Vergangenheit zurückzufallen.
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