01 May 2026, 10:19

Bauverbot für geplante 380-kV-Leitung zwischen Westerkappeln und Gersteinwerk verhängt

Großes Gebäude mit zahlreichen Stromleitungen davor, umgeben von städtischen Elementen einschließlich Strommasten, Kabeln, Fahrzeugen, Verkehrsschutzeinrichtungen, Topfpflanzen, Schildtafeln, Geländern und einem klaren blauen Himmel.

Bauverbot für geplante 380-kV-Leitung zwischen Westerkappeln und Gersteinwerk verhängt

Bauverbotsverfahren für geplante 380-kV-Höchstspannungsleitung zwischen Westerkappeln und Gersteinwerk eingeleitet

Ab dem 4. Mai 2026 gilt bis zum 30. Juni 2029 ein Veränderungssperre für die geplante 380-kilovolt-Freileitung zwischen den Umspannwerken Westerkappeln und Gersteinwerk. In diesem Zeitraum sind Nutzungsänderungen in den betroffenen Zonen eingeschränkt. Anwohner können die Details der Sperre sowie die entsprechenden Karten vom 1. bis 19. Mai 2026 einsehen.

Das Projekt umfasst eine neue Hochspannungsleitung, die in vier planfeststellungsrechtliche Abschnitte unterteilt ist. Der erste Abschnitt soll vom Umspannwerk Westerkappeln bis zur Kreisgrenze Steinfurt/Warendorf führen. Die Amprion GmbH plant, den ersten Planfeststellungsantrag für den südlichen Bereich Westerkappeln Anfang 2029 einzureichen.

Während der Sperrfrist sind eine Intensivierung der landwirtschaftlichen oder forstwirtschaftlichen Nutzung sowie der Bau neuer Anlagen, die Erweiterung bestehender Gebäude oder die Verlegung von Leitungen und Kabeln untersagt. Der genaue Trassenverlauf wird erst im weiteren Planfeststellungsverfahren festgelegt.

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Die Unterlagen und Karten zur Veränderungssperre liegen drei Wochen lang, beginnend am 1. Mai 2026, zur öffentlichen Einsicht aus. In dieser Zeit können Grundstückseigentümer und Anwohner die betroffenen Flächen prüfen, bevor die formalen Genehmigungsverfahren voranschreiten.

Die Sperre soll sicherstellen, dass während der Festlegung des genauen Trassenverlaufs keine größeren Veränderungen vorgenommen werden. Amprions Antrag für den ersten Abschnitt wird im ersten Quartal 2029 erwartet. Das Projekt wird schrittweise umgesetzt, wobei weitere Details im Laufe des Genehmigungsverfahrens bekannt gegeben werden.

Quelle