15 May 2026, 10:18

Aluminium 2024 in Düsseldorf endet mit Zuversicht für die grüne Industriezukunft

Schwarz-weißes Patentzeichnung eines Geräts mit einer beschrifteten Vorrichtung, betitelt mit "Prozess zur Herstellung von Karbonen", Patent Nr. 252,386.

Aluminium 2024 in Düsseldorf endet mit Zuversicht für die grüne Industriezukunft

Aluminium 2024: Messe in Düsseldorf endet mit optimistischer Stimmung für die Branche

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Nach vier Tagen intensiver Fachgespräche und Netzwerkarbeit ist die Aluminium 2024 in Düsseldorf zu Ende gegangen. Die vom 5. bis 8. Oktober ausgetragene Messe zog 20.904 Besucher aus 99 Ländern an, dazu präsentierten sich 819 Aussteller und Partner aus 50 Nationen. Trotz Marktherausforderungen herrschte unter den Teilnehmern eine zuversichtliche Grundstimmung – die Branche blickt optimistisch in die Zukunft.

Im Mittelpunkt stand die Schlüsselrolle von Aluminium für den industriellen Wandel. Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck betonte, das Metall sei „unverzichtbar für Europas grüne Transformation“. Paul Voss, Generaldirektor von European Aluminium, unterstrich, dass eine zielgerichtete EU-Industriepolitik Innovation fördern und Emissionen senken könne.

Branchenvertreter zeigten sich vorsichtig optimistisch: Michael Schaefer, Leiter Flachprodukte bei der SMS Group, prognostizierte ein moderates Wachstum in den kommenden Jahren – wenn auch mit gedämpftem Tempo im Vergleich zu früheren Phasen. Rob van Gils, Präsident von Aluminium Deutschland, pflichtete bei: Mit den richtigen politischen Weichenstellungen sei die Zukunft der Branche gesichert.

Die Messe diente zudem als Plattform für globale Herausforderungen. Die Veranstalter kündigten die nächste Ausgabe für 2026 an – die Aluminium bleibt damit ein zentraler Treffpunkt der Industrie.

Die Aluminium 2024 unterstrich einmal mehr die Bedeutung des Metalls für Dekarbonisierung und industriellen Fortschritt. Mit starker Beteiligung und zukunftsweisenden Debatten setzte die Veranstaltung wichtige Impulse. Die nächste Messe 2026 wird voraussichtlich an diesen Schwung anknüpfen – während sich die Branche an veränderte Anforderungen anpasst.

Quelle