Aggressiver Kunde mit verbotenem Einhandmesser am Bochumer Hauptbahnhof festgenommen

Lina Koch
Lina Koch
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Zwei Polizeibeamte stehen vor einem Rednerpult, einer hält Papiere und spricht in ein Mikrofon, mit einer Fahne, einem Banner und einem Tisch in der Nähe und einer Tafel mit Symbolen und Text im Hintergrund.Lina Koch

Aggressiver Kunde mit verbotenem Einhandmesser am Bochumer Hauptbahnhof festgenommen

Die Bundespolizei wurde zum Bochumer Hauptbahnhof gerufen, nachdem ein Ladenmitarbeiter eine Auseinandersetzung mit einem Kunden gemeldet hatte. Bei dem Vorfall handelte es sich um einen 36-jährigen Ukrainer, der aggressiv aufgetreten war und sich weigerte, das Geschäft zu verlassen. Beamte stellten später ein verbotenes Einhandmesser fest.

Der Streit begann, als der Mann – beschrieben als laut und konfrontativ – Aufforderungen, den Laden zu verlassen, ignorierte. Daraufhin alarmierte das Personal die Bundespolizei.

Bei einer Durchsuchung entdeckten die Beamten ein Klappmesser, das sich mit einer Hand öffnen und schließen ließ. Solche Messer sind nach dem deutschen Waffengesetz verboten. Der Mann wurde identifiziert und über seine Rechte belehrt, machte jedoch keine Angaben zur Sache. Die Polizei entfernte ihn vom Bahnhof und leitete ein offizielles Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Die Behörden gaben seinen Namen aus Datenschutzgründen nicht bekannt.

Der Fall wird nun nach den deutschen Waffenbestimmungen weiterverfolgt. Da der Mann nicht kooperiert, stützt sich die Ermittlung auf Zeugenaussagen und Beweismittel. Die Polizei bestätigte, dass bei dem Vorfall keine Verletzungen gemeldet wurden.